Über das Projekt
UniTools ist eine Sammlung von Rechnern, die im Browser laufen. Der deutsche Bereich ist keine übersetzte Fassung eines fremden Angebots: Die Rechner sind nach deutschen Regeln entwickelt, und unter jedem einzelnen steht, worauf seine Werte beruhen. Diese Seite erklärt, wie das gemacht wird und wer dafür geradesteht.
Was UniTools ist
theunitools.com ist eine Website mit Rechnern für Dinge, die man im Alltag ausrechnen muss — vom Nettolohn bis zur Backzeit. Gerechnet wird im Browser: Was Sie eintippen, bleibt auf Ihrem Gerät, solange Sie nicht selbst auf „Speichern“ oder „Teilen“ klicken.
Der deutsche Bereich umfasst 277 Rechner unter /de/rechner und 501 Rezepte unter /de/rezepte. Daneben gibt es einen spanischen Bereich mit 272 Rechnern unter /es/calculadoras und ebenfalls 501 Rezepten unter /es/recetas. Dort gilt dasselbe Prinzip: eigene Rechner nach den Regeln des Landes, keine Übersetzung.
Ein Konto brauchen Sie nicht. Wer eines möchte, meldet sich mit E-Mail und Passwort oder über Google an; die Rechner funktionieren auch ohne Anmeldung uneingeschränkt.
Warum der deutsche Bereich eigene Rechner hat
Ein Lohnrechner, der aus einer anderen Sprache übersetzt wird, kennt die Felder nicht, auf die es hier ankommt. Die Steuerklasse gibt es in dieser Form nur in Deutschland, und das Bundesland entscheidet über Sätze, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden: Die Kirchensteuer beträgt in Bayern und Baden-Württemberg 8 Prozent der Lohnsteuer, in allen anderen Ländern 9, und in Sachsen tragen Arbeitnehmer 2,3 Prozent der Pflegeversicherung statt 1,8, weil der Buß- und Bettag dort Feiertag geblieben ist.
Übersetzt man einen fremden Rechner, haben genau diese beiden Felder keine Entsprechung — man müsste sie weglassen oder mit einem Mittelwert füllen. Beides ergibt eine Zahl, die niemandem hilft. Deshalb sind die Rechner hier von Grund auf nach deutschen Regeln entwickelt und nicht aus einer anderen Sprachfassung übernommen. Wo ein Wert vom Bundesland abhängt, fragt der Rechner danach. Dasselbe gilt für die Steuerklasse.
Die Rechner sind keine Steuerberatung und keine ärztliche Auskunft. Sie setzen eine Formel mit den Werten um, die Sie eingeben. Bei einer Entscheidung, an der Geld oder Gesundheit hängt, ersetzt das keine Beratung durch jemanden, der Ihren Fall kennt.
Für die Gesundheitsrechner heißt das im Einzelnen: Sie rechnen eine veröffentlichte Formel aus und ordnen das Ergebnis höchstens in eine allgemein zugängliche Einteilung ein — etwa die BMI-Klassen der WHO oder die europäischen Blutdruckkategorien. Sie stellen keine Diagnose, empfehlen keine Behandlung und legen keine Dosierung fest: Wo nach Körpergewicht dosiert wird, tragen Sie die Milligramm je Kilogramm aus der Fachinformation selbst ein, und der Rechner multipliziert sie. Als Medizinprodukt ist keiner von ihnen gedacht, und keiner ersetzt die Ärztin, den Arzt oder die Apotheke.
Woher die Zahlen kommen
Unter jedem deutschen Rechner steht ein Kasten „Quellen“ mit den Belegen, auf denen seine Werte beruhen, jeder davon als Link. Wer nachrechnen will, muss dafür nicht auf mein Wort vertrauen: Der Weg von der Zahl im Ergebnis zu der Vorschrift, aus der sie stammt, steht auf derselben Seite.
Damit die Werte nicht auseinanderlaufen, stehen alle Sätze, Grenzen und Freibeträge an einer einzigen Stelle im Quellcode. Kein Wert ist irgendwo in einem einzelnen Rechner fest verdrahtet, und keiner stammt aus dem Kopf. Dort steht auch die Liste der Quellen, gegen die die Werte geprüft wurden, mit dem Datum der Prüfung.
Alle Steuer- und Sozialversicherungswerte in den deutschen Rechnern gelten für das Jahr 2026; zuletzt geprüft wurden die Quellen am 4. August 2026. Ändert sich eine Regel, wird der Eintrag angepasst, und alle Rechner, die ihn benutzen, rechnen von da an mit dem neuen Wert.
Diese Ordnung ist der eigentliche Grund, warum sich die Sammlung überhaupt pflegen lässt. Wären die Zahlen über 277 Rechner verstreut, würde beim nächsten Jahreswechsel unweigerlich eine davon stehen bleiben.
Wenn sich eine Regel nicht belegen lässt
Nicht jede Regel lässt sich sauber aus einer Primärquelle herauslesen. Für die Steuerklassen V und VI etwa gibt der amtliche Programmablaufplan für die maschinelle Lohnsteuerberechnung vor, wie zu rechnen ist — das Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht ihn jedes Jahr neu. Solange dieser Ablauf hier nicht Schritt für Schritt nachvollzogen und belegt ist, gibt es für die beiden Klassen keine Zahl: Die Lohnrechner bieten nur die Steuerklassen I bis IV an.
In einem solchen Fall weist der Rechner darauf hin und rechnet nicht weiter. Er liefert kein plausibel aussehendes Ergebnis, das niemand prüfen kann. Eine erfundene Zahl in einem Lohnrechner ist schlimmer als eine Lücke: Die Lücke sieht man, den Fehler nicht.
Dieselbe Regel gilt überall auf der Website. Fehlt die Quelle, fehlt die Angabe. Eine Angabe ohne Quelle gibt es hier nicht.
Verantwortlich für die Seite
Hinter der Website steht eine einzelne Person. Es gibt keine Redaktion, kein Fachlektorat und kein Unternehmen dahinter. Name und ladungsfähige Anschrift stehen im Impressum unter /de/impressum, zusammen mit der E-Mail-Adresse; dieselbe Person ist auch die im Sinne der DSGVO verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung.
Das hat eine gute und eine unangenehme Seite. Die gute: Jeder Rechner wird vor der Veröffentlichung von Hand durchgerechnet und geprüft, und niemand schiebt die Verantwortung auf eine Abteilung ab. Die unangenehme: Ein Mensch kann sich irren, und ein zweites Paar Augen gibt es nicht. Umso wichtiger ist, dass zu jeder Zahl die Quelle genannt ist — so können Sie selbst nachsehen.
Die Ergebnisse werden nach bestem Wissen berechnet; eine Gewähr für ihre Richtigkeit kann ich nicht übernehmen. Für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit hafte ich nach den gesetzlichen Vorschriften.
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Einen Fehler melden
Wenn ein Ergebnis falsch aussieht, schreiben Sie bitte an oleg3589368@gmail.com. Der schnellste Weg ist die E-Mail; Anfragen werden in der Regel innerhalb weniger Tage beantwortet.
Hilfreich sind vier Angaben: welcher Rechner, welche Werte Sie eingegeben haben, welches Ergebnis Sie erwartet hätten und, wenn Sie eine haben, die Fundstelle für die richtige Regel. Mit der Fundstelle geht die Korrektur am schnellsten, weil der Wert dann samt Quelle an der einen Stelle geändert werden kann, an der er steht.
Hinweise dieser Art sind ausdrücklich willkommen. Ein gemeldeter Fehler ist der kürzeste Weg dazu, dass die nächste Person die richtige Zahl sieht.
Stand dieser Seite: 25. August 2026.