Kirchensteuer-Rechner 2026

8 % in Bayern und Baden-Württemberg, 9 % überall sonst — gerechnet auf die Lohnsteuer, nicht auf das Gehalt.

47,21 € im Monat bei 9 %

Kirchensteuersatz
9 %
Kirchensteuer im Monat
47,21 €
Kirchensteuer im Jahr
566,46 €
Lohnsteuer im Jahr
6.294,00 €
Tatsächliche Belastung nach Sonderausgabenabzug
390,86 €

Die Kirchensteuer wird nicht auf das Einkommen erhoben, sondern auf die Lohnsteuer. Deshalb steigt sie nicht gleichmäßig mit dem Gehalt, sondern folgt der Progression des Steuertarifs — und deshalb zahlt jemand mit dem doppelten Gehalt oft deutlich mehr als das Doppelte.

Warum die tatsächliche Belastung kleiner ist

Gezahlte Kirchensteuer ist in voller Höhe als Sonderausgabe abziehbar. Sie mindert also das zu versteuernde Einkommen und holt sich einen Teil über die Einkommensteuer zurück — bei einem Grenzsteuersatz von 42 % bleiben von 100 € Kirchensteuer effektiv rund 58 € Belastung.

Dieser Rechner weist beide Zahlen aus: die abgeführte Kirchensteuer und die Belastung nach dem Sonderausgabenabzug, geschätzt über Ihren Grenzsteuersatz im laufenden Tarif.

Kinderfreibeträge

Für die Kirchensteuer wird die Bemessungsgrundlage immer um die Kinderfreibeträge gekürzt, auch wenn beim Lohnsteuerabzug das Kindergeld günstiger war und die Freibeträge dort nicht wirken. Eltern zahlen deshalb weniger Kirchensteuer, ohne dass sich ihre Lohnsteuer ändert.

Häufige Fragen

Was spart ein Kirchenaustritt wirklich?
Weniger als der ausgewiesene Betrag, weil der Sonderausgabenabzug entfällt. Bei mittleren Einkommen bleiben etwa 60 bis 70 % der Kirchensteuer als tatsächliche Ersparnis übrig.
Gilt der Satz meines Wohnorts oder meines Arbeitsorts?
Der Ihres Wohnsitzes. Wer in Bayern wohnt und in Hessen arbeitet, zahlt 8 %.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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