Spätzle sind keine Pasta im italienischen Sinn: der Teig ist weich, eher ein dicker Rührteig, und er wird nicht ausgerollt, sondern ins kochende Wasser geschabt. Deshalb sind die Formen unregelmäßig — und an diesen Unregelmäßigkeiten hängt später der Käse.
Der Teig muss geschlagen werden, bis er Blasen wirft. Das ist die einzige körperliche Arbeit im Rezept und sie lässt sich nicht überspringen: ungeschlagener Teig gibt feste, gummiartige Spätzle statt lockerer.
Der Käse gehört gereift und kräftig — Emmentaler, Bergkäse oder eine Mischung. Junger Käse zieht Fäden, bringt aber keinen Geschmack, und den trägt hier ausschließlich er.