K/D und KDA berechnen

Das Verhältnis von Kills zu Toden, der KDA-Wert mit Assists und wie viele Kills bis zum Zielwert fehlen.

1.200 Kills auf 1.000 Tode ergeben ein K/D von 1,2.

K/D
1,2
KDA
1,6
Einordnung
deutlich über dem Durchschnitt
Bis zum Zielwert
300 Kills bei unveränderten Toden
Kill-Anteil
54,5 % aller Duelle gewonnen

Das K/D-Verhältnis ist eine Division: Kills geteilt durch Tode. Ein Wert von 1,0 heißt, dass sich beide die Waage halten; alles darüber bedeutet, dass öfter ausgeteilt als eingesteckt wurde.

Der KDA-Wert nimmt Assists dazu und passt deshalb besser zu Spielen, in denen Unterstützung zählt. Beide Zahlen sagen nichts über Siege — dieselbe Statistik kann aus gewonnenen und aus verlorenen Runden stammen.

Warum der Nenner das Ergebnis regiert

Wer bei tausend Toden hundert Kills mehr macht, verbessert sein K/D um 0,1. Wer stattdessen hundert Tode vermeidet, verbessert es um mehr als das — der Nenner wirkt stärker als der Zähler, sobald das Verhältnis über eins liegt.

Daraus folgt der praktische Rat, den jede Statistik bestätigt: Vorsicht wiegt schwerer als Aggressivität, wenn die Zahl steigen soll. Der Rechner zeigt deshalb auch, wie viele Kills bei unveränderten Toden bis zum Ziel fehlen.

KDA und wofür er gedacht ist

Die übliche Formel lautet Kills plus Assists, geteilt durch Tode. In Team-Spielen mit Rollen ist sie aussagekräftiger als das reine K/D, weil ein Unterstützer kaum Kills macht, aber an fast allen beteiligt ist.

Man findet auch Varianten, die Assists nur halb zählen. Sie sind nicht falscher, nur anders geeicht — Zahlen aus verschiedenen Spielen lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres vergleichen.

Häufige Fragen

Was ist ein gutes K/D?
Über alle Spieler eines Shooters liegt der Median naturgemäß nahe 1,0, denn jeder Kill ist der Tod eines anderen. Alles über 1,2 liegt spürbar über dem Durchschnitt, über 2,0 ist selten. Bei Spielen mit Bots oder Wiederbelebung verschiebt sich die Skala nach oben.
Warum sinkt mein K/D, obwohl ich besser spiele?
Weil das Matchmaking mitwächst. Wer besser wird, trifft auf stärkere Gegner, und das Verhältnis pendelt sich wieder um den Wert ein, der zur eigenen Stufe passt. Ein konstantes K/D bei steigender Gegnerstärke ist echte Verbesserung.
Zählt K/D überhaupt etwas?
Für die eigene Entwicklung ja, für den Sieg nur bedingt. In Modi mit Zielen gewinnt das Team, das die Zone hält, nicht das mit den meisten Kills. Wer ausschließlich auf das Verhältnis spielt, meidet genau die Situationen, die Runden entscheiden.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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