Strom wird in Kilowattstunden abgerechnet: Ein Gerät mit 1 000 Watt verbraucht in einer Stunde genau eine Kilowattstunde. Die Rechnung ist deshalb Leistung mal Zeit mal Preis — mehr steckt nicht dahinter.
Interessant wird sie bei Geräten, die unauffällig durchlaufen. Ein Router mit 10 Watt kostet im Jahr rund 31 Euro bei 35 Cent je Kilowattstunde, ohne dass man ihn je bewusst einschaltet.
Arbeitspreis und Grundpreis
Auf der Rechnung stehen zwei Zahlen: der Arbeitspreis je Kilowattstunde und der Grundpreis pro Jahr. Nur der Arbeitspreis gehört in diesen Rechner — der Grundpreis fällt an, egal wie viel verbraucht wird.
Beim Tarifvergleich rechnet sich ein niedriger Arbeitspreis mit hohem Grundpreis erst ab einem bestimmten Jahresverbrauch. Für einen Einpersonenhaushalt mit 1 500 kWh kann der scheinbar teurere Tarif der günstigere sein.
Standby ist nicht nichts
Seit 2013 dürfen die meisten Geräte im Bereitschaftsbetrieb höchstens 0,5 Watt ziehen, mit Anzeige 1 Watt. Ältere Geräte, Netzteile und Anlagen mit Netzwerkfunktion liegen deutlich darüber.
Zehn Geräte mit je 2 Watt Dauerlast summieren sich auf 175 Kilowattstunden im Jahr — rund 60 Euro, für die keinerlei Nutzen entsteht. Eine schaltbare Steckdosenleiste amortisiert sich hier binnen Monaten.