Aus https://theunitools.com/de/ und den Angaben newsletter, email und herbst-2026 wird https://theunitools.com/de/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=herbst-2026. Genau diese Zeichenkette liest die Statistik der Zielseite aus und schreibt den Besuch dem Newsletter zu, statt ihn unter „direkt“ zu verbuchen.
Der Rechner setzt die Parameter zusammen, kodiert Zeichen, die in einer Adresse nicht unkodiert vorkommen dürfen, und meldet unter „Hinweise“, was in den Berichten später Ärger macht: Großbuchstaben, Leerzeichen und Parameter, die in Ihrer Adresse bereits stehen. Er ruft die Seite nicht auf — ob die Adresse überhaupt existiert und ob Ihr Analyse-Werkzeug die Parameter ausliest, prüft er nicht.
Groß- und Kleinschreibung ist keine Kleinigkeit
Die Werte hinter den Parametern werden Zeichen für Zeichen verglichen. Facebook und facebook sind damit zwei Quellen, die im Bericht in zwei Zeilen stehen und deren Zahlen niemand mehr zusammenrechnet. Dasselbe gilt für Newsletter-Juni gegenüber newsletter-juni. Einige Analyse-Werkzeuge vereinheitlichen die Schreibweise inzwischen selbst, andere nicht — sich darauf zu verlassen lohnt nicht.
Durchgesetzt hat sich deshalb: alles kleinschreiben und die erlaubten Werte einmal festhalten. Eine kurze Liste der Quellen und Kanäle, an die sich alle halten, die Links verschicken, ist billiger als jede nachträgliche Korrektur. Der Rechner weist auf Großbuchstaben hin, schreibt Ihre Eingabe aber nicht stillschweigend um — welche Schreibweise gilt, entscheidet Ihre Liste, nicht dieses Werkzeug.
Leerzeichen, Umlaute und was in der Adresszeile sichtbar bleibt
Ein Leerzeichen darf in einer Adresse nicht unkodiert stehen, es wird zu %20. Im Bericht steht dann einmal Sommer Aktion, weil die Webanalyse %20 wieder zu einem Leerzeichen macht, und daneben Sommer+Aktion, weil ein anderes Werkzeug das Leerzeichen als Plus kodiert — zwei Zeilen für dieselbe Kampagne. Üblich sind darum Bindestrich oder Unterstrich: sommer-aktion. Umlaute und ß trifft es genauso, aus grüße wird gr%C3%BC%C3%9Fe.
Alles hinter dem Fragezeichen steht offen in der Adresszeile, im Verlauf des Browsers, in Server-Protokollen und in dem, was jemand weitergibt, wenn er den Link kopiert. Personenbezogenes gehört dort nicht hinein: keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine Kunden- oder Bestellnummern. Wer Empfänger auseinanderhalten will, nimmt eine pseudonyme Kennung. Für Außenstehende bedeutet sie nichts; personenbezogen bleibt sie trotzdem, weil Sie selbst sie zuordnen können — in fremde Protokolle oder an Dritte gehört sie deshalb ebenso wenig.
Drei tragende Parameter, zwei optionale
utm_source, utm_medium und utm_campaign tragen den Bericht: woher der Besuch kommt, über welche Art von Kanal, und zu welcher Kampagne er gehört. Fehlt einer der drei, ordnen die meisten Analyse-Werkzeuge den Besuch nur unvollständig ein. utm_content und utm_term sind optional — content trennt zwei Links derselben Aussendung, etwa den Button oben vom Link in der Fußzeile, und term stammt aus der bezahlten Suche und nimmt das Suchwort auf, das viele Anzeigensysteme ohnehin selbst einsetzen.
Steht in Ihrer Adresse schon ein Fragezeichen, kommen die neuen Parameter mit & dahinter; ist dort bereits ein utm_-Parameter vorhanden, sagt der Hinweis das, statt ihn kommentarlos zu verdoppeln. Die Raute # leitet das Fragment ein — den Sprung zu einem Anker auf der Seite — und gehört ans Ende: Parameter dahinter werden nie an den Server geschickt, und die Analyse-Skripte im Browser lesen standardmäßig nur den Teil hinter dem Fragezeichen, gezählt wird also nichts. Und rechnen Sie mit Weiterleitungen — nicht jede reicht den Teil hinter dem Fragezeichen an das eigentliche Ziel weiter, was sich nur mit einem Klick auf den fertigen Link prüfen lässt.