Ladekosten-Rechner

Was eine Ladung kostet und wie lange sie dauert — zu Hause und an der Säule.

An der Wallbox rund 10 Prozent, an der Schuko-Steckdose deutlich mehr, beim Schnellladen weniger.

Von 20 auf 80 Prozent: 13,53 € für 38,7 kWh, 3 h 10 min.

Kosten der Ladung
13,53 €
Geladene Energie
34,8 kWh in den Akku, 38,7 kWh aus der Leitung — 3,9 kWh Verlust
Ladedauer
3 h 10 min bei 11 kW
Gewonnene Reichweite
193 km bei 18 kWh je 100 km
Kosten je 100 Kilometer
7,00 € je 100 km — mit Ladeverlust gerechnet

Die Rechnung hat drei Teile: Wie viel Energie in den Akku muss, wie viel dafür aus der Leitung kommt, und was diese Kilowattstunden kosten. Der Unterschied zwischen den ersten beiden ist der Ladeverlust — Wärme in Kabel, Ladegerät und Akku.

An der Wallbox liegt er bei rund zehn Prozent, an der normalen Haushaltssteckdose deutlich höher. Gezahlt wird immer die Energie aus der Leitung, nicht die im Akku, weshalb die Abrechnung stets über der Akkumenge liegt.

Warum die Ladedauer nicht linear ist

Die volle Ladeleistung liegt nur in einem mittleren Ladefenster an. Über etwa 80 Prozent drosselt das Batteriemanagement stark, damit die Zellen nicht leiden — die letzten zwanzig Prozent können so lange dauern wie die vorherigen sechzig.

Deshalb wird auf Langstrecken von 10 auf 80 Prozent geladen und nicht voll. Diese Rechnung nimmt eine konstante Leistung an und ist damit für das Fenster zwischen 10 und 80 Prozent brauchbar, für die Vollladung zu optimistisch.

Zu Hause und unterwegs

Haushaltsstrom kostet je nach Vertrag etwa 30 bis 40 Cent je Kilowattstunde. An öffentlichen Schnellladesäulen liegt der Preis oft beim Doppelten, dazu kommen bei manchen Anbietern Blockiergebühren nach einer bestimmten Standzeit.

Das verschiebt die Rechnung erheblich: Wer zu Hause lädt, fährt für einen Bruchteil der Benzinkosten; wer überwiegend an der Schnellladesäule lädt, landet je nach Tarif in der Nähe eines sparsamen Verbrenners.

Häufige Fragen

Was bedeutet nutzbare Kapazität?
Hersteller nennen oft die Bruttokapazität, nutzbar ist davon weniger — der Rest bleibt als Puffer für die Lebensdauer der Zellen reserviert. Für die Rechnung zählt die nutzbare Zahl, die im Datenblatt meist gesondert steht.
Wie viel bringt dreiphasiges Laden?
An der Wallbox das Dreifache: 11 kW statt 3,7 kW. Voraussetzung ist ein Fahrzeug, das dreiphasig laden kann — manche Modelle beherrschen nur zweiphasig und kommen dann auf 7,4 kW, egal welche Wallbox hängt.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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