Pity-Rechner für Gacha-Ziehungen

Rechnet Zug für Zug mit deinen eigenen Werten für Basisrate, weiche und harte Pity: Trefferchance in den geplanten Ziehungen, erwartete Zugzahl ab dem aktuellen Zählerstand, Median und Abstand zur Garantie.

Vonaktualisiert

Der Wert, der ohne jede Pity-Stufe für einen einzelnen Zug gilt. Er steht in der Wahrscheinlichkeitsangabe deines Spiels und kann sich mit jeder Aktualisierung ändern — trag ihn selbst ein. Was beim Öffnen im Feld steht, ist ein Rechenbeispiel.

Die Zugnummer, auf der der Treffer sicher ist, gezählt ab dem letzten Treffer und nicht ab Kontostart.

Schon auf dieser Zugnummer liegt die Chance über der Basisrate; bis zur harten Pity wächst sie auf hundert Prozent. Größer als die harte Pity darf der Wert nicht sein.

Züge seit dem letzten Treffer auf dem Zähler, der für dieses Banner wirklich läuft. Der Wert muss unter der harten Pity liegen — sonst wäre der Treffer bereits gefallen.

Wie viele Züge du diesmal machen willst — jeder Zehnerzug zählt als zehn einzelne Ziehungen. Planst du mehr, als bis zur Garantie fehlen, steht die Chance bei hundert Prozent.

Mit 20 Zügen liegt die Chance bei 11,34 Prozent. Im Mittel braucht es 62,34 Züge — deutlich weniger als die Garantie, weil die weiche Schwelle die Chance vorher steil anhebt.

Trefferchance in den geplanten Ziehungen (Prozent)
11,34 %
Erwartete Züge ab dem jetzigen Zählerstand
62,3385
Züge bis zur Garantie
noch 90 Züge bis zur Garantie
Median: nach so vielen Zügen trifft die Hälfte
die Hälfte hat es nach 76 Zügen
Woher die Zahlen kommen
Grundchance und Schwellen tragen Sie selbst ein: Sie gehören zum jeweiligen Spiel, stehen in keiner Norm und ändern sich mit Updates. Der Rechner setzt keine ein.

Ein Pity-Rechner taugt nur so viel wie die Zahlen, die man ihm gibt. Deshalb steckt hier keine einzige Spielkonstante fest im Code: Basisrate, weiche und harte Pity trägst du selbst ein, und was beim Öffnen in den Feldern steht, ist ein Rechenbeispiel und keine Angabe zu einem bestimmten Spiel. Jedes Spiel legt diese Werte anders fest, viele nennen sie nur im Kleingedruckten der Wahrscheinlichkeitsangabe, und mit der nächsten Aktualisierung können sie andere sein. Ein Rechner, der sie stillschweigend mitliefert, gäbe eine fremde Vereinbarung als Tatsache aus.

Gerechnet wird nicht mit einer Faustformel, sondern Zug für Zug. Bis zur weichen Pity gilt die Basisrate unverändert, danach kommt auf jedem Zug derselbe Betrag hinzu, bis die Chance auf der harten Pity bei hundert Prozent steht. Aus dieser Treppe ergeben sich vier Antworten: wie wahrscheinlich der Treffer in den geplanten Ziehungen ist, wie viele Züge ab dem eingetragenen Zählerstand im Mittel nötig sind, wie weit die Garantie noch entfernt liegt und nach wie vielen weiteren Zügen die Hälfte aller Konten getroffen hat.

Warum der Erwartungswert unter der Garantie liegt

Die wichtigste Zahl auf dieser Seite ist die, mit der kaum jemand rechnet: der Erwartungswert liegt deutlich unter der harten Pity. Im Rechenbeispiel, das in den Feldern steht — Basisrate 0,6 Prozent, weiche Pity ab Zug 74, Garantie auf Zug 90 —, kommen im Mittel gut 62 Züge heraus, und die Hälfte aller Konten ist nach 76 Zügen durch. Nicht 90. Die weiche Stufe hebt die Chance so steil an, dass die Garantie praktisch nie greift: rechnerisch erreicht sie eines von rund vier Millionen Konten.

Sichtbar wird das an der Verteilung derselben Beispielwerte. Rund 36 von 100 Konten treffen noch vor der weichen Pity, verteilt über 73 Züge; knapp 64 treffen auf den Zügen 74 bis 83, also in einem schmalen Fenster von zehn Zügen; der Rest, nicht einmal eines von hundert Konten, verliert sich dahinter. Für die Planung heißt das: die Garantie ist die Obergrenze deines Budgets, nicht der Betrag, mit dem du rechnen solltest. Umgekehrt ist der Erwartungswert kein Versprechen — er ist ein Mittelwert über viele Konten, und deins kann das ungünstige sein.

Wie die weiche Pity die Verteilung verbiegt

Der Anstieg der weichen Pity ist im Rechner eine gerade Linie: Der Abstand von der Basisrate bis zur Eins wird gleichmäßig auf die Züge zwischen weicher und harter Pity verteilt, sodass auf jedem Zug derselbe Betrag hinzukommt und die Chance genau auf der Garantie oben ankommt. Bei den Beispielwerten sind das rund 5,9 Prozentpunkte je Zug: gut 6,4 Prozent auf Zug 74, dem ersten Zug der weichen Pity, gut 53 Prozent in der Mitte des Anstiegs auf Zug 82 und über 94 Prozent einen Zug vor der Garantie. Wie steil es in deinem Spiel wirklich zugeht, hängt am Abstand zwischen weicher und harter Pity — deshalb sind beide eigene Eingabefelder und keine feste Größe im Code.

Diese Treppe verbiegt die Verteilung so stark, dass eine vertraute Regel kippt: Median und Erwartungswert tauschen die Plätze. Ohne Pity gilt für eine feste Chance pro Zug die geometrische Verteilung, und dort liegt der Median unter dem Mittelwert — bei 0,6 Prozent sind es etwa 116 gegen 167 Züge. Mit weicher Pity liegt er darüber, im Beispiel 76 gegen 62, weil die lange flache Strecke früher Treffer den Mittelwert nach unten zieht, während sich die eigentliche Masse kurz hinter der Schwelle staut. Eine geschlossene Formel gibt es dafür nicht, deshalb zählt der Rechner jeden Zug einzeln durch.

Banner-Zähler und die zweite Ziehung

Zwei Dinge sollte man wissen, bevor man dem Ergebnis vertraut. Erstens hängt der Zähler in vielen Spielen am einzelnen Banner: Wechselt es, beginnt die Zählung wieder bei null, und die Züge, die du für den nächsten Auftritt einer Figur aufgespart hast, sind für die weiche Pity nichts wert. Andere Spiele führen den Zähler über alle Ausgaben eines Banner-Typs hinweg fort. Prüfe im Spiel, welcher Zähler wirklich läuft, bevor du eine Zahl in das Feld für die bereits gemachten Züge einträgst — ein falsch übernommener Stand verschiebt jedes Ergebnis.

Zweitens meint Garantie fast immer eine garantierte Seltenheit, nicht die Figur, die du haben willst. Auf vielen Bannern folgt dem Treffer eine zweite Ziehung darüber, ob es der beworbene Charakter wird oder ein Eintrag aus dem Dauerangebot; erst der nächste Treffer ist dann verbindlich. Dieser Rechner beantwortet ausschließlich die erste Frage: wann überhaupt etwas der gesuchten Seltenheit fällt. Wer den vollen Weg zur Wunschfigur veranschlagen will, muss im ungünstigen Fall mit dem doppelten Aufwand rechnen.

Häufige Fragen

Warum liegt der Erwartungswert unter der harten Pity?
Weil die weiche Pity die Chance so schnell anhebt, dass fast niemand die Garantie erreicht. Mit den Beispielwerten — Basisrate 0,6 Prozent, weiche Pity ab Zug 74, Garantie auf Zug 90 — liegt der Mittelwert bei gut 62 Zügen und der Median bei 76, obwohl die Garantie erst auf 90 steht: knapp zwei Drittel aller Treffer fallen auf die zehn Züge ab der weichen Pity. Die Garantie ist damit eher eine Obergrenze als eine Prognose. Mit deinen eigenen Werten sieht das Bild anders aus.
Woher nehme ich Basisrate, weiche und harte Pity?
Aus dem Spiel selbst: aus der Wahrscheinlichkeitsangabe, die die Basisrate und meist auch die garantierte Zugnummer nennt. Die Schwelle der weichen Pity steht seltener darin und stammt oft aus Auswertungen der Spielerschaft. Diese Seite prüft keinen dieser Werte und nennt keine Zahl für ein bestimmtes Spiel — sie rechnet mit dem, was du einträgst.
Bekomme ich mit der Garantie sicher die Figur, die ich will?
In aller Regel nicht. Garantiert ist die Seltenheit; welcher Eintrag daraus fällt, entscheidet auf vielen Bannern eine zweite Ziehung zwischen dem beworbenen Charakter und dem Dauerangebot. Der Rechner deckt nur die erste Stufe ab. Die statistischen Begriffe dahinter folgen dem NIST/SEMATECH e-Handbook of Statistical Methods und der NIST Digital Library of Mathematical Functions.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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