Kleine Sauerkrautröllchen, mit Geräuchertem unter einer Decke aus Blättern geschmort.
90 Min Vorbereitung · 180 Min Garzeit · 8 Portionen
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Sauer eingelegter Kohlkopf1.5 kg
Schweinehackfleisch700 g
Reis — roh150 g
Geräucherte Rippchen400 g
Zwiebeln3
Tomatensaft500 ml
Getrockneter Dill2 EL
Thymian1 EL
Pflanzenöl80 ml
Saure Sahne — zum Servieren250 ml
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
520 kcal
Eiweiß
28 g
Fett
30 g
Kohlenhydrate
32 g
Moldauische Sarmale sind kleiner als rumänische, etwa daumengroß. Man zählt sie im Dutzend statt einzeln, und die kleine Form bringt mehr saures Blatt auf jeden Bissen Fleisch.
Der Kohl wird als ganzer Kopf sauer eingelegt und nicht frisch verwendet. Die Säure des Blattes ist der Hauptgeschmack, und frischer Kohl mit Essig ersetzt sie nicht.
Obenauf kommt eine Lage zerrissener Blätter. Sie hält den Dampf und verhindert, dass die oberen Reihen in drei Stunden im Ofen austrocknen.
Zubereitung
1
Lösen Sie den Kohlkopf in einzelne Blätter und schneiden Sie die dicke Rippe am Ansatz jedes Blattes flach.
2
Braten Sie die Zwiebeln im Öl goldgelb an und lassen Sie sie vollständig auskühlen.
3
Mischen Sie das Hackfleisch mit dem rohen Reis, den Zwiebeln, Dill, Thymian, Salz und Pfeffer.
4
Halbieren Sie die großen Blätter und rollen Sie Päckchen von der Größe eines Daumens.
5
Legen Sie den Boden des Topfes mit Blattresten und Stücken geräucherter Rippchen aus.
6
Packen Sie die Sarmale in dichten Kreisen ein und legen Sie zwischen jede zweite Lage Rippchen.
7
Gießen Sie Tomatensaft mit Wasser an, decken Sie alles mit zerrissenen Blättern ab und schmoren Sie es drei Stunden bei 150 °C.
Was das Ergebnis entscheidet
Zu sauren Kohl spült man ab. Ein versalzenes Blatt macht das ganze Gericht ungenießbar, und am Ende lässt sich das nicht mehr korrigieren.
Flüssigkeit kommt bis zur obersten Reihe und nicht höher. Überflutete Sarmale kochen, statt zu schmoren.
Am zweiten Tag schmecken sie besser. In Moldau kocht man sie am Vorabend und trägt sie aufgewärmt mit saurer Sahne auf.