Baursaki

Hefeteigstücke, im Fett zu innen hohlen Bällchen frittiert. Das Brot zum Tee und zu jedem Fest.

30 Min Vorbereitung · 25 Min Garzeit · 8 Portionen

Baursaki
Foto: Brücke-Osteuropa · Public domain

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Portionen
8
Einheiten

Zutaten

  • Mehl600 g
  • Milchwarm300 ml
  • Trockenhefe7 g
  • Eier2
  • Zucker2 EL
  • Buttergeschmolzen50 g
  • Öl zum Frittieren1 l
  • Salz1 TL

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
330 kcal
Eiweiß
8 g
Fett
14 g
Kohlenhydrate
44 g

Ein richtiger Baursak ist innen hohl. Die Höhle kommt von der Temperatur, nicht vom Rezept: Bei rund 170 Grad bläht der Dampf den Teig auf, bevor die Kruste ansetzt.

Der Teig wird mit Milch oder Katyk angesetzt und geht zwingend zweimal. Ein Aufgehen reicht für den Geschmack, aber nicht für die Leichtigkeit.

Baursaki türmen sich in einer gemeinsamen Schüssel auf dem Tisch. Bei Trauerfeier und Fest sind sie gleichermaßen Pflicht — das Brot, ohne das ein kasachischer Tisch nicht als gedeckt gilt.

Zubereitung

  1. 1

    Hefe und Zucker in der warmen Milch auflösen und zehn Minuten stehen lassen, bis Schaum erscheint.

  2. 2

    Eier, geschmolzene Butter, Salz und Mehl einarbeiten und einen weichen Teig kneten. Er darf leicht kleben.

  3. 3

    Abdecken und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt.

  4. 4

    Zusammenschlagen, anderthalb Zentimeter dick ausrollen und in Quadrate oder Rauten von drei Zentimetern schneiden.

  5. 5

    Die Stücke zwanzig Minuten unter einem Tuch stehen lassen — dieses zweite Gehen ist der Grund für die Höhle.

  6. 6

    Das Öl auf 170 Grad bringen und portionsweise zwei bis drei Minuten frittieren, wendend, bis zum gleichmäßigen Gold.

  7. 7

    Auf Papier abtropfen lassen und warm servieren — zu Tee, Schmand oder Honig.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Eine Handvoll auf einmal. Ein überladener Topf verliert Temperatur, und die Baursaki saugen Öl auf, statt sich aufzublähen.
  • Stücke gleicher Größe braten gleichmäßig. Gemischte muss man einzeln herausfischen, und ein Teil verbrennt.
  • Die ungesüßte Variante wird zu Fleisch statt Brot gereicht. Die süße zum Tee.

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