Vigorón

Gekochter Maniok mit Schweinekrusten und Krautsalat, serviert auf einem Bananenblatt.

40 Min Vorbereitung · 90 Min Garzeit · 5 Portionen

Vigorón
Foto: Nicaraguan food · Public domain

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Portionen
5
Einheiten

Zutaten

  • Maniok1.2 kg
  • Schweineschwarte mit Fett800 g
  • Kohl500 g
  • Tomaten3
  • Zwiebel1
  • Weißweinessig100 ml
  • Limetten3
  • Chili1
  • Bananenblätterzum Servieren5
  • Salznach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
680 kcal
Eiweiß
24 g
Fett
38 g
Kohlenhydrate
62 g

Die drei Schichten kommen in fester Reihenfolge: Maniok unten, Curtido darüber, die Krusten zuletzt. Ein durchgerührter Vigorón verliert den Kontrast, für den man ihn isst.

Der Kohl mariniert mindestens eine Stunde in Essig mit Limette. Frisch gehobelter Kohl funktioniert hier nicht: Es braucht genau diese Säure, die das Fett der Krusten schneidet.

Gegessen wird mit der Hand, vom Blatt, ohne Gabel. Der Vigorón stammt vom Markt in Granada, und das Bananenblatt ist keine Deko, sondern seine normale Erscheinungsform.

Zubereitung

  1. 1

    Den Kohl fein hobeln und mit Tomaten, Zwiebel, Essig, Limettensaft und Salz mischen.

  2. 2

    Den Salat mindestens eine Stunde marinieren lassen, gelegentlich wendend.

  3. 3

    Die Schweineschwarte in Quadrate schneiden, salzen und zwanzig Minuten ruhen lassen.

  4. 4

    Die Schwarte im eigenen Fett bei schwacher Hitze vierzig Minuten auslassen.

  5. 5

    Die Hitze erhöhen und weitere zehn Minuten braten, bis die Krusten aufblähen und knusprig werden.

  6. 6

    Den Maniok in Salzwasser weich kochen, die harte Mittelader herausgeschnitten.

  7. 7

    Den Maniok aufs Bananenblatt legen, darüber den Curtido und die Krusten, mit der Chili vollenden.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Die Krusten isst man frisch: Nach einer halben Stunde verlieren sie das Knacken, und ein Vigorón mit weichen Krusten ist nur ein halber.
  • Die harte Ader in der Maniokmitte wird ohne Bedauern herausgeschnitten — sie wird nie weich, so lange sie auch kocht.
  • In Granada trinkt man Chicha oder kalten Kakao dazu. Es ist Marktessen: im Stehen, mit den Händen, die Gabel bleibt übrig.

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