Meeresschneckensuppe in Kokosmilch mit Maniok und grüner Kochbanane. Garífuna-Küche der Atlantikküste.
35 Min Vorbereitung · 60 Min Garzeit · 5 Portionen
Foto: Eugene Kim from San Francisco, USA · CC BY 2.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Meeresschnecke oder Tintenfisch700 g
Kokosmilch600 ml
Maniok400 g
Grüne Kochbanane2
Karotten2
Zwiebel1
Knoblauch5 Zehe
Paprika1
Koriandergrün30 g
Achiote1 TL
Limetten2
Pflanzenöl40 ml
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
560 kcal
Eiweiß
34 g
Fett
28 g
Kohlenhydrate
46 g
Das Fleisch der Meeresschnecke ist zäh und verlangt den Klopfer. Es wird weichgeklopft und vierzig Minuten gekocht — ohne beides bleibt es wie Gummi.
Die Kokosmilch kommt in zwei Etappen: die dünne am Anfang, für das Gemüse, die dicke am Ende. Kocht die dicke auf, trennt sie sich.
Die Garífuna — Nachfahren von Afrikanern und Kariben — leben an der Küste von Belize bis Nicaragua, und diese Suppe gehört ihnen. 2001 erklärte die UNESCO die Garífuna-Kultur zum Erbe der Menschheit.
Zubereitung
1
Die Schnecke mit dem Klopfer weichklopfen und in kleine Stücke schneiden. Mit Limette beträufeln.
2
Zwiebel, Knoblauch und Paprika in Öl mit dem Achiote weich braten.
3
Die Hälfte der Kokosmilch, mit Wasser verdünnt, angießen und aufkochen.
4
Die Schnecke einlegen und bei schwacher Hitze vierzig Minuten kochen, bis sie zart ist.
5
Maniok, Kochbanane und Karotte in großen Stücken zugeben und zwanzig Minuten kochen.
6
Die restliche dicke Kokosmilch angießen und fünf Minuten erwärmen, ohne sie kochen zu lassen.
7
Mit Koriander bestreuen und mit Limette und gebratenen Kochbananenscheiben servieren.
Was das Ergebnis entscheidet
Tintenfisch ersetzt die Schnecke gut: Er ist weicher und braucht zehn Minuten statt vierzig. Das sollte man wissen, um ihn nicht zu verkochen.
Dem Maniok wird die Mittelader herausgeschnitten — sie wird nie weich.
Die Suppe soll auf der Maniokstärke andicken, nicht auf Mehl. Ist sie dünn, ein paar Stücke direkt im Topf zerdrücken.