Weizennudeln in dunkler Brühe aus Rinderhesse mit fermentierter Bohnenpaste und Gewürzen.
25 Min Vorbereitung · 150 Min Garzeit · 4 Portionen
Foto: MDRX · CC BY-SA 4.0
Melden Sie sich an, um Kochnotizen und den Wochenplan zu führen.
Portionen
Einheiten
Zutaten
Rinderhesse — mit Sehnen1 kg
Weizennudeln400 g
Doubanjiang3 EL
Sojasauce100 ml
Shaoxing-Wein100 ml
Ingwer50 g
Knoblauch8 Zehe
Tomaten3
Sternanis3
Zimtstange1
Kandiszucker30 g
Pak Choi300 g
Eingelegter Senfkohl100 g
Frühlingszwiebeln4
Pflanzenöl60 ml
Salznach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
680 kcal
Eiweiß
48 g
Fett
24 g
Kohlenhydrate
68 g
Die Brühe wird auf Hesse mit Sehnen gekocht. Genau sie geben die Klebrigkeit, die an den Lippen bleibt; aus magerem Fleisch allein wird es gewöhnliche Rinderbrühe.
Die Basis des Geschmacks ist Doubanjiang, fermentierte Bohnenpaste mit Chili. Sie wird in Öl dunkel gebraten, und ohne diesen Schritt bleibt die Suppe flach.
Fleisch und Brühe kochen zusammen, die Nudeln aber immer separat, in klarem Wasser. Ihre Stärke trübt die Brühe, und die Suppe verliert die Klarheit.
Zubereitung
1
Das Fleisch mit kaltem Wasser bedecken, aufkochen, zwei Minuten kochen und abgießen — das nimmt die Trübung.
2
Ingwer, Knoblauch und Doubanjiang fünf Minuten in Öl braten, bis das Öl rot wird.
3
Tomaten, Wein und Sojasauce zugeben, drei Minuten garen und das Fleisch in den Topf zurücklegen.
4
Wasser zwei Finger über das Fleisch angießen, Sternanis, Zimt und Zucker einlegen und zwei Stunden leise kochen.
5
Das Fleisch herausnehmen, in dicke Scheiben schneiden und für zehn Minuten in die Brühe zurückgeben.
6
Die Nudeln in einem separaten Topf in klarem Wasser kochen und den Pak Choi blanchieren.
7
Die Nudeln auf Schüsseln verteilen, Fleisch und Grün darauf, mit Brühe übergießen und mit eingelegtem Senfkohl und Frühlingszwiebeln vollenden.
Was das Ergebnis entscheidet
Das erste Wasser muss weg. Ohne das bleibt die Brühe trüb, und grauer Schaum sammelt sich an der Oberfläche.
Sehnen brauchen länger als Fleisch. Sind sie nach zwei Stunden noch fest, dem Topf eine halbe Stunde mehr geben — das Fleisch leidet nicht.
Der eingelegte Senfkohl ist keine Garnitur: Seine Säure balanciert die fette Brühe, und ohne ihn wird die Suppe schnell zu viel.