Thieboudienne

Reis, gegart in der Tomatenbrühe vom Fisch, mit kräutergefülltem Fisch und Gemüse. Senegals Nationalgericht.

50 Min Vorbereitung · 90 Min Garzeit · 6 Portionen

Thieboudienne
Foto: Dormeroom1 · CC BY-SA 4.0

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Portionen
6
Einheiten

Zutaten

  • Zackenbarsch oder Doradein Steaks1.5 kg
  • Bruchreis700 g
  • Petersilie60 g
  • Knoblauch8 Zehe
  • Chilischoten2
  • Tomatenmark150 g
  • Zwiebeln3
  • Maniok400 g
  • Kohl400 g
  • Karotten3
  • Auberginen2
  • Okra200 g
  • Tamarinde2 EL
  • Pflanzenöl150 ml
  • Salz und Pfeffernach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
720 kcal
Eiweiß
42 g
Fett
22 g
Kohlenhydrate
92 g

Der Fisch wird mit Rof gefüllt — einer Paste aus Petersilie, Knoblauch und Chili — durch Schnitte in den Seiten. Keine Dekoration: Die Paste würzt die Brühe, in der später der Reis gart.

Die Reihenfolge ist streng: Fisch braten, Tomatenbrühe aufbauen, Fisch und Gemüse herausnehmen, und erst dann in dieser Brühe den Reis kochen. Separat gekochter Reis macht ein anderes Gericht daraus.

Die angesetzte Reisschicht am Boden, das Xoon, gilt als bestes Stück und wird gezielt verteilt. Sie wird nicht weggekratzt, sondern den Gästen serviert.

Zubereitung

  1. 1

    Petersilie, Knoblauch, Chili und Salz zur Rof-Paste zerstoßen und in Schnitte in den Fischstücken drücken.

  2. 2

    Den Fisch je drei Minuten pro Seite braten und beiseitelegen.

  3. 3

    Im selben Öl die Zwiebeln weich braten, das Tomatenmark zugeben und fünf Minuten rösten, bis es nachdunkelt.

  4. 4

    Zwei Liter Wasser, Tamarinde und das Gemüse zugeben und fünfundzwanzig Minuten kochen.

  5. 5

    Den Fisch für zehn Minuten in den Topf zurücklegen, dann ihn und das Gemüse herausnehmen und warm halten.

  6. 6

    Den gewaschenen Reis in die restliche Brühe geben — doppelt so viel Flüssigkeit wie Reis — und zugedeckt dreißig Minuten garen, ohne zu rühren.

  7. 7

    Den Reis auf eine große Platte stürzen, Fisch und Gemüse obenauf. Die angesetzte Schicht vom Boden separat verteilen.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Bruchreis lässt sich nicht durch ganzen ersetzen: Er saugt mehr Brühe auf und gibt die richtige Dichte. Mit Basmati wird es ein Pilaw, kein Thieboudienne.
  • Das Tomatenmark muss dunkel geröstet werden. Halb geröstet hinterlässt es eine säuerlich-metallische Note.
  • Das Gemüse einzeln herausnehmen, sobald es gar ist, nicht alles auf einmal. Karotte und Maniok brauchen länger; Okra und Kohl sind deutlich schneller.

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