Caldo Verde

Portugiesische Kartoffelcremesuppe mit fein geschnittenem Grünkohl und gebratenen Chouriço-Scheiben.

20 Min Vorbereitung · 35 Min Garzeit · 5 Portionen

Caldo Verde
Foto: Mateus Hidalgo · CC BY-SA 2.5 br

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Portionen
5
Einheiten

Zutaten

  • Kartoffeln800 g
  • Grünkohlin feine Fäden geschnitten300 g
  • Chouriço200 g
  • Zwiebeln2
  • Knoblauch4 Zehe
  • Olivenöl100 ml
  • Maisbrotzum Servieren300 g
  • Salz und Pfeffernach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
420 kcal
Eiweiß
12 g
Fett
24 g
Kohlenhydrate
42 g

Der Kohl wird in millimeterfeine Fäden geschnitten. In Portugal gibt es dafür eine eigene Maschine; von Hand rollt man die Blätter stramm auf und schneidet sie quer, mit dem schärfsten Messer im Haus.

Das Grün kommt erst in die fertige Creme und kocht drei Minuten, keine länger. Danach wird es grau, und die Suppe verliert die Farbe, der sie ihren Namen verdankt — „grüne Brühe“.

Das Olivenöl kommt roh auf den Teller, nicht in den Topf. Das ist keine Dekoration: Kaltes Öl auf heißer Suppe gibt ein Aroma frei, das beim Kochen verfliegt.

Zubereitung

  1. 1

    Zwiebeln und Knoblauch in der Hälfte des Olivenöls acht Minuten weich dünsten.

  2. 2

    Die gewürfelten Kartoffeln zugeben, mit anderthalb Litern Wasser bedecken und zwanzig Minuten ganz weich kochen.

  3. 3

    Die Suppe zu einer glatten Creme pürieren und salzen.

  4. 4

    Die Chouriço-Scheiben in einer trockenen Pfanne anbraten, bis sie Farbe nehmen, und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

  5. 5

    Die Kohlblätter stramm aufrollen und quer in feine Fäden schneiden.

  6. 6

    Die Creme aufkochen, den Kohl einrühren und genau drei Minuten kochen.

  7. 7

    Auf Teller verteilen, die Wurstscheiben auflegen und mit rohem Olivenöl beträufeln.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Die Wurst wird separat gebraten und nie in der Suppe gekocht. Mitgekocht gibt sie ihr Fett an die Brühe ab, und die Creme wird trüb und fettig.
  • Die Creme soll eher dünn sein, wie flüssige Sahne. Eine dicke Suppe gilt in Portugal als Brei, nicht als Caldo Verde.
  • Dazu gehört Broa, das portugiesische Maisbrot. Es ist dicht und weicht nicht durch — genau darin liegt der Sinn der Kombination.

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