Chakalaka

Scharfe Gemüsebeilage aus Möhren, Paprika und Bohnen mit Curry. Zum Braai, zum Pap oder pur.

20 Min Vorbereitung · 20 Min Garzeit · 6 Portionen

Chakalaka
Foto: philipp from cape town, south africa · CC BY 2.0

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Portionen
6
Einheiten

Zutaten

  • Möhrengerieben4
  • Gemüsepaprikain verschiedenen Farben3
  • Zwiebeln2
  • Baked Beans400 g
  • Tomatengehackt400 g
  • Currypulver1 EL
  • Paprikapulver1 TL
  • Chilischoten2
  • Knoblauch4 Zehe
  • Ingwer20 g
  • Pflanzenöl50 ml
  • Salz und Pfeffernach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
220 kcal
Eiweiß
8 g
Fett
10 g
Kohlenhydrate
26 g

Die Möhren werden gerieben, nicht gewürfelt: Gerieben lösen sie sich in die Sauce und binden das Gericht; gewürfelt bleiben sie ein separates Gemüse.

Chakalaka muss knackig bleiben. Sie schmort etwa fünfzehn Minuten und keine mehr: Als Eintopf verliert sie ihren Sinn als Beilage.

Sie stammt aus den Bergarbeiterwohnheimen Johannesburgs, wo aus billigem Gemüse und einer Dose Bohnen etwas entstand, womit sich Pap würzen ließ. Heute steht sie auf jedem Braai-Tisch.

Zubereitung

  1. 1

    Die Möhren grob reiben, Paprika und Zwiebeln in dünne Streifen schneiden.

  2. 2

    Die Zwiebeln mit Knoblauch, Ingwer und Chili im Öl fünf Minuten weich braten.

  3. 3

    Currypulver und Paprikapulver zugeben und eine Minute erwärmen — die Gewürze müssen sich im Öl öffnen.

  4. 4

    Paprika und Möhren einschütten und fünf Minuten bei starker Hitze unter Rühren braten.

  5. 5

    Die Tomaten zugießen, würzen und sieben Minuten schmoren, bis die Sauce eindickt.

  6. 6

    Die Bohnen einrühren, drei Minuten erwärmen und vom Feuer nehmen. Das Gemüse soll Biss behalten.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Chakalaka schmeckt am nächsten Tag besser und wird oft vorbereitet. Serviert wird sie kalt oder heiß — beides ist richtig.
  • Dosenbohnen in Tomatensauce sind keine Abkürzung, sondern Kanon: Mit ihnen ist das Gericht entstanden.
  • Die Schärfe kommt von der Chili, nicht vom Curry. Für milder die Chili ganz weglassen; ohne das Curry hört Chakalaka auf, sie selbst zu sein.

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