Tschachochbili

Hühnchen, ohne Wasser im eigenen Saft geschmort, mit Tomaten und einem Berg frischer Kräuter.

25 Min Vorbereitung · 50 Min Garzeit · 5 Portionen

Tschachochbili
Foto: Georgian Recipes at Georgia About · CC BY 3.0

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Portionen
5
Einheiten

Zutaten

  • Hähnchenin Stücken1.5 kg
  • Zwiebeln4
  • Tomaten800 g
  • Knoblauch6 Zehe
  • Koriandergrün60 g
  • Rotes Basilikum40 g
  • Estragon30 g
  • Petersilie40 g
  • Chmeli Suneli1 EL
  • Butter50 g
  • Chilischote1
  • Salz und Pfeffernach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
560 kcal
Eiweiß
46 g
Fett
32 g
Kohlenhydrate
20 g

Wasser kommt gar keines hinein. Das Hühnchen wird im trockenen Topf angebraten, gibt seinen Saft ab und schmort darin — daher eine Konzentration, die keine Brühe liefert.

Die Kräuter kommen bündelweise, nicht als Zweiglein: Koriander, Basilikum, Estragon, Petersilie. Ihr Volumen soll dem des Fleisches vergleichbar sein — keine Übertreibung.

Die Kräuter gehen ganz am Ende hinein, und der Topf kommt sofort vom Herd. Mitgekocht werden sie dunkel und verlieren das Aroma, für das Tschachochbili existiert.

Zubereitung

  1. 1

    Die Hühnchenteile im trockenen, dickwandigen Topf ohne Fett zur goldenen Kruste anbraten.

  2. 2

    Das Fleisch herausnehmen, die Butter hineingeben und die Zwiebeln im ausgetretenen Fett weich braten.

  3. 3

    Die Tomaten häuten, reiben und zu den Zwiebeln geben.

  4. 4

    Das Hühnchen zurücklegen, salzen, Chmeli Suneli und die ganze Chili zugeben und den Topf zudecken.

  5. 5

    Dreißig Minuten bei schwacher Hitze schmoren, kein einziges Mal Wasser nachgießend.

  6. 6

    Alle Kräuter und den Knoblauch grob hacken, nicht zu Brei.

  7. 7

    Kräuter und Knoblauch einrühren, zudecken, vom Herd nehmen und zehn Minuten ziehen lassen.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Es braucht einen Topf mit dickem Boden. In einem dünnen brennt das Hühnchen an, bevor es Saft abgibt, und es bleibt nichts zum Schmoren.
  • Der Estragon verändert das Gericht am stärksten. Ohne ihn bleibt Tschachochbili gut, hört aber auf, wiedererkennbar zu sein.
  • Ursprünglich wurde es aus Fasan gekocht — daher der Name, von Chochobi. Das Hühnchen hat ihn längst ersetzt, und das ist die anerkannte Norm.

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