Chakka

Abgetropfter Sauermilchkäse mit Kräutern und Knoblauch — der tadschikische Aufstrich zum Fladenbrot.

25 Min Vorbereitung · 0 Min Garzeit · 6 Portionen

Chakka
Foto: Kliek · CC BY-SA 3.0

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Portionen
6
Einheiten

Zutaten

  • Katyk oder Vollfett-Kefir1.5 l
  • Koriandergrün50 g
  • Dill40 g
  • Purpurbasilikum30 g
  • Knoblauch4 Zehe
  • Frühlingszwiebeln50 g
  • Öl40 ml
  • Fladenbrotezum Servieren4
  • Salznach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
220 kcal
Eiweiß
12 g
Fett
14 g
Kohlenhydrate
10 g

Der Katyk tropft einen ganzen Tag im Tuch ab, nicht ein paar Stunden. Zu wenig abgetropfte Chakka läuft über den Teller und lässt sich nicht aufs Brot nehmen.

Die Kräuter werden von Hand gehackt und zum Schluss untergehoben. Im Mixer zerschlagen geben sie ihren Saft ab, und die Chakka wird grün und flüssig.

Das Salz kommt erst vor dem Servieren hinein. Vorab gesalzen gibt Chakka Molke ab, wie lange sie zuvor auch abgetropft ist.

Zubereitung

  1. 1

    Ein Sieb mit zwei Lagen dichtem Tuch auslegen und den Katyk hineingießen.

  2. 2

    Die Tuchzipfel verknoten und das Bündel über einer Schüssel an einem kalten Ort aufhängen.

  3. 3

    Einen ganzen Tag abtropfen lassen, bis die Masse so fest ist wie weicher Quark.

  4. 4

    Den Knoblauch mit einer Prise Salz im Mörser zur glatten Paste zerstoßen.

  5. 5

    Koriander, Dill, Purpurbasilikum und Frühlingszwiebeln so fein wie möglich hacken.

  6. 6

    Kräuter und Knoblauch mit dem Spatel unter die abgetropfte Masse heben, ohne sie zu zerdrücken.

  7. 7

    Salzen, in einer Schale glattstreichen, mit dem Löffel eine Mulde drücken und das Öl hineingießen.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Die Molke nicht weggießen. Auf ihr knetet man Fladenbrot oder trinkt sie kalt — im tadschikischen Haus kommt alles davon zum Einsatz.
  • Dichtes Tuch nehmen, keine einlagige Gaze. Durch offenes Gewebe geht die Masse selbst hindurch, nicht nur die Molke.
  • Chakka wird am Tag des Servierens gemacht. Am zweiten Tag dunkeln die Kräuter, und der Knoblauch wird scharf und übertönt alles.

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