Sklandrausis

Roggenkörbchen mit zwei Püreeschichten — Kartoffel und Möhre — mit Zimt bestäubt.

60 Min Vorbereitung · 30 Min Garzeit · 10 Portionen

Sklandrausis
Foto: Silvija Dalge Tetere · CC BY 3.0

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Portionen
10
Einheiten

Zutaten

  • Roggenmehl400 g
  • Warmes Wasser180 ml
  • Butter80 g
  • Kartoffeln500 g
  • Möhren600 g
  • Schmand200 ml
  • Eier2
  • Zucker80 g
  • Kümmel1 TL
  • Zimt1 TL
  • Salz1 TL

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
320 kcal
Eiweiß
7 g
Fett
12 g
Kohlenhydrate
46 g

Der Teig ist Roggen und ungesäuert, ohne Eier und Triebmittel. Er lässt sich dünn ausrollen und hält den Rand, und der Geschmack kommt ausschließlich aus der Füllung.

Es sind genau zwei Schichten in fester Reihenfolge: Kartoffel unten, Möhre oben. Umgekehrt sieht es anders aus und gilt in Kurland als Fehler.

Sklandrausis ist ein kurländisches Gebäck mit europäischem Herkunftsschutz seit 2013. Es ist das einzige lettische Lebensmittel mit diesem Status.

Zubereitung

  1. 1

    Aus Roggenmehl, warmem Wasser, zerlassener Butter und Salz einen Teig kneten und eine halbe Stunde ruhen lassen.

  2. 2

    Kartoffeln und Möhren getrennt ganz weich kochen.

  3. 3

    Die Kartoffeln mit Schmand, einem Ei, Kümmel und Salz zum glatten Püree stampfen.

  4. 4

    Die Möhren mit Schmand, einem Ei, Zucker und Zimt zu einem eigenen Püree stampfen.

  5. 5

    Den Teig dünn ausrollen, Kreise ausstechen und mit den Fingern Ränder formen, indem man die Kanten hochschlägt.

  6. 6

    Das Kartoffelpüree als erste Schicht einfüllen, das Möhrenpüree darüber, mit dem Löffel glattstreichen.

  7. 7

    Bei 200 Grad fünfundzwanzig Minuten backen und noch heiß mit Zimt bestäuben.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Den Rand hoch ziehen. Ein niedriger hält zwei Püreeschichten nicht, und die Füllung läuft aufs Blech.
  • Den Teig dünn ausrollen, aber nicht bis zum Durchscheinen. Roggenteig reißt leicht und dehnt sich nicht wie Weizenteig.
  • Sklandrausis isst man warm oder kalt, aber nicht heiß. Die Füllung muss stocken, sonst vermischen sich die Schichten.

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