Puffer aus frisch gemahlenem Mais, serviert mit Natilla-Schmand.
20 Min Vorbereitung · 20 Min Garzeit · 4 Portionen
Foto: Nelson Fernando Sotelo Castro · CC BY 2.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Frischer Mais — am Kolben6
Zucker40 g
Ei1
Maismehl30 g
Butter40 g
Natilla oder Schmand — zum Servieren200 ml
Frischer Weißkäse — zum Servieren150 g
Salz1 TL
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
380 kcal
Eiweiß
12 g
Fett
18 g
Kohlenhydrate
44 g
Der Mais ist frisch und milchig, nicht aus der Dose. Die Stärke der jungen Körner bindet den Teig von selbst, und Mehl braucht es kaum.
Die Körner werden nur bis kurz vor der Glätte gemahlen. Die Körnigkeit gibt die Textur, an der man eine Chorreada vom gewöhnlichen Pfannkuchen unterscheidet.
Der Teig wird gleich nach dem Mahlen gebraten. Binnen einer halben Stunde trennt er sich in Flüssigkeit und Bodensatz, und der Puffer wird flach.
Zubereitung
1
Die Körner mit dem Messer von den Kolben schneiden, die Klinge am Strunk entlangführend.
2
Die Körner im Mixer in kurzen Impulsen zur körnigen Masse mahlen.
3
Ei, Zucker, Salz und Maismehl bis zur Konsistenz dicken Schmands einarbeiten.
4
Die Pfanne mit Butter bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sie eben raucht.
5
Eine Kelle Teig eingießen und zum Kreis von fünfzehn Zentimetern verstreichen.
6
Je drei Minuten pro Seite braten, bis goldene Flecken entstehen und die Mitte federt.
7
Heiß servieren, mit Natilla und einer Scheibe Frischkäse.
Was das Ergebnis entscheidet
Ist der Mais alt und trocken, einen Löffel Milch zugeben. Sonst verläuft der Teig nicht in der Pfanne.
Die Flamme bleibt mittel. Auf starker stockt der Puffer außen und bleibt innen roh, und der Zucker brennt an.
Die herzhafte Fassung mit Käse ist in Costa Rica so gewöhnlich wie die süße. Eine ersetzt die andere nicht — es sind zwei verschiedene Frühstücke.