Chebakia

Blütenförmiges Gebäck, frittiert und in Honig mit Sesam getränkt.

90 Min Vorbereitung · 60 Min Garzeit · 10 Portionen

Chebakia
Foto: El Mono Español · CC BY-SA 4.0

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Portionen
10
Einheiten

Zutaten

  • Mehl600 g
  • Sesam200 g
  • Mandeln100 g
  • Butter100 g
  • Anis1 EL
  • Zimt1 EL
  • Safran1 Prise
  • Orangenblütenwasser60 ml
  • Essig1 EL
  • Trockenhefe5 g
  • Honig800 g
  • Öl zum Frittieren1.5 l
  • Salz1 TL

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
480 kcal
Eiweiß
8 g
Fett
22 g
Kohlenhydrate
66 g

Das Gebäck wandert aus der Fritteuse direkt für fünf Minuten in warmen Honig. Heißer Teig zieht den Honig nach innen, statt außen klebrig zu bleiben — das ist der ganze Trick.

Der Honig muss warm sein, aber nie kochend. Überhitzter Honig wird bitter und dünn, und das Gebäck weicht schlicht durch.

Chebakia wird eine Woche vor dem Ramadan gemacht und in Dosen gelagert. Man isst sie den ganzen Monat abends zur Harira, und eine Charge trägt die Familie hindurch.

Zubereitung

  1. 1

    Hundertfünfzig Gramm Sesam und die Mandeln in der trockenen Pfanne rösten und zur groben Paste mahlen.

  2. 2

    Das Mehl mit der Nusspaste, Anis, Zimt, Safran, Hefe und Salz mischen.

  3. 3

    Zerlassene Butter, Orangenblütenwasser, Essig und warmes Wasser zugeben und fünfzehn Minuten zum glatten Teig kneten.

  4. 4

    Den Teig eine Stunde unter Folie ruhen lassen.

  5. 5

    Dünn ausrollen, in Rechtecke schneiden und in jedes vier Längsschlitze machen.

  6. 6

    Die Finger abwechselnd durch die Schlitze fädeln und jedes Stück zur Blüte drehen, die Enden zusammendrückend.

  7. 7

    Bei 165 Grad je vier Minuten goldgelb frittieren, sofort fünf Minuten in warmen Honig tauchen und mit Sesam bestreuen.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Den Honig mit einem Löffel Orangenblütenwasser verdünnen. Purer Honig ist zu dick, und das Gebäck nimmt ihn in fünf Minuten nicht auf.
  • Mit der Schaumkelle herausheben und den Honig auf dem Rost ablaufen lassen. Sofort gestapelt verkleben sie zu einem Klumpen.
  • Die Form an ein paar Rohlingen üben. Die Blüte gelingt fast niemandem beim ersten Versuch.

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