Reis mit Augenbohnen, gekocht mit Sorghumblättern, die ihn tiefrot färben.
20 Min Vorbereitung · 80 Min Garzeit · 6 Portionen
Foto: daSupremo · CC BY-SA 4.0
Melden Sie sich an, um Kochnotizen und den Wochenplan zu führen.
Portionen
Einheiten
Zutaten
Augenbohnen — über Nacht eingeweicht300 g
Langkornreis500 g
Getrocknete Sorghumblätter10 g
Natron1 Prise
Kochbanane — reif, zum Servieren2
Eier — gekocht, zum Servieren6
Gari — zum Servieren150 g
Shito-Sauce — zum Servieren100 g
Pflanzenöl60 ml
Salznach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
560 kcal
Eiweiß
18 g
Fett
12 g
Kohlenhydrate
96 g
Die Farbe kommt nicht von Roter Bete oder Gewürzen, sondern von getrockneten Sorghumblättern. Sie verschieben auch den Geschmack leicht — die erdige Note, an der man Waakye erkennt.
Die Bohnen gehen vor dem Reis hinein: Sie brauchen eine Stunde, der Reis zwanzig Minuten. Sonst gibt es entweder harte Bohnen oder zerkochten Reis.
Waakye ist Straßenfrühstück und kommt mit ganzem Aufgebot: Shito, Gari, Spaghetti, gekochtes Ei, gebratene Kochbanane. In Ghana zählt die Auswahl der Beilagen so viel wie die Basis selbst.
Zubereitung
1
Die Sorghumblätter spülen und in anderthalb Litern Wasser zehn Minuten kochen — das Wasser wird tiefrot.
2
Die Blätter herausnehmen, eine Prise Natron und die Bohnen zugeben und fünfundvierzig Minuten fast gar kochen.
3
Den Reis waschen, bis das Wasser klar bleibt, und in den Topf schütten. Die Flüssigkeit soll einen Finger über dem Reis stehen.
4
Salzen, zudecken und zwanzig Minuten bei schwacher Flamme kochen, ohne umzurühren.
5
Vom Feuer nehmen, zehn Minuten zugedeckt stehen lassen, dann mit der Gabel auflockern.
6
Scheiben reifer Kochbanane karamellfarben braten.
7
Mit Ei, Gari, Shito und Kochbanane servieren, alles auf einem Teller.
Was das Ergebnis entscheidet
Das Natron ist für die Farbe: Im alkalischen Topf leuchtet das Blattpigment auf. Mehr als eine Prise gibt einen seifigen Ton.
Ohne Sorghumblätter kommt die Farbe durch nichts. Manche nehmen rote Bohnenschalen, aber das Ergebnis bleibt blasser.
Shito — die ghanaische Sauce aus Trockengarnelen und Chili — gibt es fertig im Afrika-Laden. Sie ist salzig und sehr scharf, und man nimmt sie sparsam.