Brotringe aus Maniokstärke mit Käse, ohne Weizen und ohne Hefe gebacken.
25 Min Vorbereitung · 25 Min Garzeit · 8 Portionen
Foto: Ekem at English Wikipedia · CC BY-SA 3.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Maniokstärke500 g
Paraguayischer Käse oder Salzlakenkäse400 g
Eier3
Schmalz oder Butter120 g
Milch120 ml
Anis1 TL
Salz1 TL
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
420 kcal
Eiweiß
14 g
Fett
22 g
Kohlenhydrate
44 g
Die Grundlage ist Maniokstärke, kein Weizenmehl. Sie liefert die zähe, leicht gummiartige Krume, an der man Chipá erkennt.
Hefe gibt es nicht: den Trieb übernehmen die Eier und der Dampf aus dem Käse. Deshalb muss der Ofen richtig heiß sein — bei niedriger Temperatur bleibt Chipá flach.
In der Karwoche werden sie in großen Mengen gegessen, und in Paraguay sind sie das bekannteste Straßenessen: Verkäufer gehen mit Körben durch die Busse.
Zubereitung
1
Heizen Sie den Ofen rechtzeitig auf 220 °C vor — der Teig muss in einen heißen Ofen kommen.
2
Rühren Sie das weiche Fett mit den Eiern und dem Salz glatt.
3
Arbeiten Sie den geriebenen Käse und den Anis mit den Händen ein, bis der Käse gleichmäßig verteilt ist.
4
Geben Sie die Stärke nach und nach dazu und gießen Sie Milch an, bis der Teig fest und geschmeidig ist.
5
Rollen Sie Stränge und schließen Sie die Enden zu Ringen von etwa acht Zentimetern Durchmesser.
6
Backen Sie die Ringe fünfundzwanzig Minuten, bis sie braune Flecken bekommen. Warm servieren.
Was das Ergebnis entscheidet
Maniokstärke lässt sich nicht durch Maisstärke ersetzen. Die Textur wird eine völlig andere, und in Paraguay hieße das Ergebnis nicht mehr Chipá.
Der Teig darf nicht kleben. Klebt er doch, geben Sie löffelweise Stärke nach — aber nicht zu viel, sonst wird die Chipá trocken.
Gegessen werden sie am Backtag. Am nächsten wird Chipá hart; fünf Minuten im Ofen helfen nur zum Teil.