Suppe mit Freekeh, dem grün geernteten Rauchweizen, mit Lamm und Minze — das Erste auf dem Tisch im Ramadan.
20 Min Vorbereitung · 70 Min Garzeit · 6 Portionen
Foto: Gillgaramond · CC BY-SA 4.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Lammfleisch — fein gewürfelt500 g
Freekeh (grüner Weizen)150 g
Kichererbsen — über Nacht eingeweicht150 g
Zwiebeln2
Tomaten — gerieben400 g
Tomatenmark2 EL
Staudensellerie2
Koriandergrün30 g
Getrocknete Minze2 TL
Zimtstange1
Ghee50 g
Zitrone1
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
420 kcal
Eiweiß
28 g
Fett
18 g
Kohlenhydrate
38 g
Freekeh ist Weizen, jung geerntet und auf dem Feld abgeflämmt. Das Feuer gibt ihm die Rauchigkeit, an der man diese Suppe erkennt; Bulgur ersetzt ihn nicht.
Das Korn kommt nach Fleisch und Tomaten hinein und bindet die Suppe von selbst. Mehl oder Stärke braucht es hier keine.
Getrocknete Minze wird beim Servieren über den Teller gerieben. Im Topf verliert sie in einer halben Stunde ihren Duft und wird zum bloßen Kraut.
Zubereitung
1
Das Fleisch mit Zwiebeln und Sellerie zehn Minuten im Ghee braun anbraten.
2
Geriebene Tomaten, Tomatenmark, Zimt, Salz und Pfeffer zugeben und fünf Minuten schmoren.
3
Zwei Liter kochendes Wasser angießen, die Kichererbsen zugeben und vierzig Minuten leise kochen.
4
Den Freekeh spülen, einstreuen und weitere zwanzig Minuten kochen, dabei rühren — das Korn setzt sich ab und brennt an.
5
Den Koriander fünf Minuten vor Schluss einrühren und mit Wasser verdünnen, falls die Suppe zu dick geworden ist.
6
In Teller füllen, getrocknete Minze darüberreiben und Zitronensaft zugeben.
Was das Ergebnis entscheidet
Freekeh wird zweimal gespült: Er kommt mit Feldstaub und feinem Grus vom Abflämmen.
Die Suppe dickt beim Abkühlen stärker ein, als man denkt. Beim Aufwärmen gleich Wasser zugeben.
Im Ramadan kommt die Chorba zuerst, vor den Datteln und allem anderen: Nach einem Tag ohne Essen verträgt sich heiße Brühe leichter als Festes.