Kleine kroatische Krapfen mit Rosinen, Zitruszesten und Rakija, frittiert.
30 Min Vorbereitung · 25 Min Garzeit · 8 Portionen
Foto: Roberta F. · CC BY-SA 3.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Mehl400 g
Milch — warm250 ml
Trockenhefe7 g
Eier2
Zucker80 g
Rosinen150 g
Rakija oder Rum3 EL
Zitronenzesten1
Orangenzesten1
Vanille1 TL
Öl zum Frittieren1 l
Puderzucker50 g
Salz1 Prise
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
380 kcal
Eiweiß
6 g
Fett
16 g
Kohlenhydrate
54 g
Der Teig ist flüssig wie dicker Schmand und wird mit zwei Löffeln abgestochen. Fester Teig gibt einen Krapfen; Fritule sollen unregelmäßige Kugeln mit zerklüfteten Rändern sein.
Der Rakija kommt nicht des Geschmacks wegen hinein, sondern gegen das Öl: Alkohol hindert den Teig am Fettaufnehmen, und die Fritule geraten leichter. Ein alter dalmatinischer Griff.
Frittiert werden sie zu Weihnachten und zum Karneval, und in dieser Zeit verkauft sie jeder Markt an der Küste. Außerhalb der Saison macht man sie zu Hause kaum.
Zubereitung
1
Die Rosinen zwanzig Minuten im Rakija einweichen, damit sie quellen und ihr Aroma abgeben.
2
Die Hefe in der warmen Milch mit einem Löffel Zucker auflösen und schäumen lassen.
3
Die Eier mit dem restlichen Zucker, den Zesten, Vanille und Salz aufschlagen.
4
Mit dem Vorteig und dem Mehl vereinen und mit dem Schneebesen zum glatten flüssigen Teig verrühren.
5
Die Rosinen samt Rakija einrühren und den Teig eine Stunde warm gehen lassen.
6
Das Öl auf 170 Grad bringen und den Teig mit zwei Teelöffeln als unregelmäßige Kugeln hineingeben.
7
Drei Minuten unter Wenden tiefgolden frittieren und heiß mit Puderzucker bestäuben.
Was das Ergebnis entscheidet
Die Löffel vor jeder Kugel in Öl tauchen. Sonst klebt der Teig und löst sich nicht.
Fritule drehen sich von selbst um, wenn der Teig die richtige Konsistenz hat. Tun sie es nicht, ist er zu fest.
Bestäubt wird heiß. Auf abgekühlten Fritule haftet der Zucker nicht und rieselt auf den Teller.