Reis mit Rind auf den Gewürzen der Insel: Nelke, Kardamom, Zimt und Pfeffer — ohne jedes Kurkuma.
25 Min Vorbereitung · 75 Min Garzeit · 6 Portionen
Foto: WeakieFoo · CC BY-SA 4.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Rindfleisch — gewürfelt800 g
Basmatireis600 g
Zwiebeln — in dünnen Streifen4
Nelken10
Kardamomkapseln8
Zimtstangen2
Kreuzkümmelsamen2 TL
Schwarze Pfefferkörner1 TL
Knoblauch6 Zehe
Ingwer40 g
Kartoffeln3
Pflanzenöl100 ml
Salznach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
700 kcal
Eiweiß
38 g
Fett
26 g
Kohlenhydrate
82 g
Die Farbe ist hier dunkel und kommt von karamellisierten Zwiebeln, nicht von Kurkuma. Die Zwiebeln werden fast schwarz gebraten und tragen den ganzen Geschmack.
Sansibar war jahrhundertelang Zentrum des Nelkenhandels, und der lokale Pilau nimmt mehr Gewürz als jedes andere tansanische Gericht. Sie gehen ganz hinein und werden nicht herausgefischt.
Der Reis kommt in die Fleischbrühe und wird danach nicht mehr gerührt. Wie beim Plov macht Rühren aus den Körnern Brei.
Zubereitung
1
Den Reis waschen, bis das Wasser klar bleibt, und zwanzig Minuten einweichen.
2
Das Rindfleisch mit der Hälfte der Gewürze vierzig Minuten weich kochen. Die Brühe aufheben.
3
Die Zwiebeln bei mittlerer Hitze zwanzig Minuten braten — bis zum tiefen Braun, fast Schwarz.
4
Knoblauch, Ingwer und die restlichen Gewürze zugeben und zwei Minuten erwärmen.
5
Das gekochte Fleisch und die gewürfelten Kartoffeln zugeben, umrühren und fünf Minuten durchwärmen.
6
Den Reis einstreuen, Brühe im anderthalbfachen Volumen des Reises angießen und salzen.
7
Aufkochen, zudecken und zwanzig Minuten bei schwacher Flamme garen, ohne den Deckel zu heben. Zehn Minuten ruhen lassen.
Was das Ergebnis entscheidet
Die Zwiebeln werden länger gebraten, als richtig scheint. Genau in den letzten fünf Minuten geben sie Farbe und Geschmack, für die das Ganze gemacht wird.
Die Gewürze kommen ganz hinein. Gemahlene trüben den Topf und setzen sich ab, und Gäste sind gewohnt, Nelken selbst aus dem Teller zu klauben.
Serviert wird mit Kachumbari, dem Salat aus Zwiebel, Tomate und Limette. Etwas Saures ist gegen den fetten Reis nötig.