Hühnersuppe mit Yamswurzel und Culantro — Panamas Mittel gegen Kater und gegen Erkältung.
25 Min Vorbereitung · 90 Min Garzeit · 6 Portionen
Foto: Daguerreroa · CC BY-SA 4.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Huhn — vom Bauernhof, in Stücken1.5 kg
Ñame-Yamswurzel800 g
Culantro oder Koriandergrün40 g
Zwiebeln2
Knoblauch6 Zehe
Maiskolben2
Getrockneter Oregano1 EL
Limetten2
Reis — zum Servieren350 g
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
520 kcal
Eiweiß
40 g
Fett
14 g
Kohlenhydrate
62 g
Vom dominikanischen unterscheidet ihn die Schlichtheit: ein Fleisch statt sieben, eine Wurzel statt fünf. Der panamaische Sancocho ist eine Suppe, kein Eintopf.
Culantro ist nicht Koriander, sondern eine andere Pflanze mit schärferem, beständigerem Geschmack. Anders als Koriander übersteht es langes Kochen und kommt gleich zu Beginn hinein.
Die Ñame zerfällt und bindet die Brühe. Ein Teil davon wird im Topf zerdrückt — das ist der einzige Verdicker, und Mehl kommt keines zum Einsatz.
Zubereitung
1
Das Huhn mit Salz, Knoblauch, Oregano und Limettensaft einreiben und zwanzig Minuten ziehen lassen.
2
Das Huhn mit drei Litern kaltem Wasser bedecken, aufkochen und abschäumen.
3
Die Zwiebeln und das halbe Culantro zugeben und eine Stunde leise kochen.
4
Die Ñame schälen, in große Stücke schneiden und mit dem Mais in den Topf geben.
5
Fünfundzwanzig Minuten kochen, bis die Ñame weich ist.
6
Ein paar Stücke Ñame direkt in der Brühe zerdrücken, damit die Suppe eindickt.
7
Das restliche Culantro einrühren, salzen und mit einem eigenen Teller weißem Reis servieren.
Was das Ergebnis entscheidet
Es braucht ein ausgewachsenes Huhn, kein Masthähnchen. Ein junges zerfällt in einer halben Stunde und gibt der Brühe keinen Körper.
Ñame ist beim Schälen glitschig. Man schält sie unter Wasser oder mit Handschuhen, sonst rutscht sie aus den Händen.
Der Reis kommt getrennt auf den Tisch und wird löffelweise in den Teller gegeben. In der Suppe gekocht trinkt er die ganze Brühe.