Salat aus Gemüse und Kräutern mit gebratenen Fladenbrotstücken und Sumach.
20 Min Vorbereitung · 10 Min Garzeit · 4 Portionen
Foto: Arousing Appetites · CC BY-SA 3.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Pita-Brot — altbacken2
Tomaten4
Gurken3
Radieschen8
Römersalat200 g
Frühlingszwiebeln4
Petersilie40 g
Frische Minze20 g
Sumach2 EL
Granatapfelsirup2 EL
Zitronen2
Olivenöl80 ml
Knoblauch2 Zehe
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
280 kcal
Eiweiß
6 g
Fett
18 g
Kohlenhydrate
26 g
Das Brot kommt in der letzten Minute hinein. Es soll im Teller knuspern, nicht aufweichen: Ein vorab angemachter Fattoush wird in zehn Minuten zu Brei.
Sumach — gemahlene saure Beeren — liefert die Hauptsäure, die Zitrone stützt nur. Ohne Sumach verliert der Salat Farbe und seine typische Herbheit zugleich.
Fattoush wurde erfunden, damit altbackenes Fladenbrot nicht weggeworfen wird. Es gehört ans sparsame Ende des Tisches, und in Syrien steht es fast jeden Ramadan-Abend darauf.
Zubereitung
1
Das Brot von Hand in zwei Finger große Stücke reißen und in Olivenöl goldbraun braten.
2
Das Brot auf Papier abtropfen lassen und noch heiß mit der Hälfte des Sumachs bestäuben.
3
Tomaten, Gurken und Radieschen in große, unregelmäßige Stücke schneiden — der Salat soll grob sein, nicht ordentlich.
4
Den Salat von Hand zerrupfen, Kräuter und Frühlingszwiebeln hacken.
5
Ein Dressing aus Zitronensaft, Granatapfelsirup, zerdrücktem Knoblauch, dem restlichen Sumach, Öl und Salz schlagen.
6
Das Gemüse im Dressing wenden, das Brot zugeben und sofort servieren.
Was das Ergebnis entscheidet
Das Brot lässt sich backen statt braten — trockener und leichter, aber auch ärmer im Geschmack: Gebratenes saugt Öl auf und wird Teil des Salats.
Die Gurken nicht vorab salzen. Salz zieht das Wasser heraus und verwässert das Dressing.
Granatapfelsirup lässt sich durch einen Löffel Honig mit Essig ersetzen, aber die Säure gerät stumpfer.