Zwei Schichten Bulgur mit Fleisch und dazwischen eine Füllung aus Hack und Pinienkernen, im Blech gebacken.
50 Min Vorbereitung · 45 Min Garzeit · 8 Portionen
Foto: Bazel · CC BY-SA 3.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Feiner Bulgur400 g
Mageres Rindfleisch — für die Hülle500 g
Lammhack — Hack, für die Füllung500 g
Zwiebeln3
Pinienkerne80 g
Baharat1 EL
Zimt1 TL
Olivenöl120 ml
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
560 kcal
Eiweiß
34 g
Fett
28 g
Kohlenhydrate
42 g
Die äußere Masse ist feiner Bulgur mit magerem Fleisch, zu einer Paste verarbeitet. Fettes Fleisch taugt hier nicht: Die Masse muss dicht und gleichmäßig sein wie Teig.
Die Füllung — mit Zwiebeln und Pinienkernen gebratenes Hack — ist absichtlich fett und saftig, weil alles darum herum mager ist. Genau dieser Kontrast ist der Punkt.
Vor dem Backen wird die Oberfläche in Rauten bis zum Boden geschnitten und Öl in die Schnitte gegossen. So löst sich jedes Stück sauber, und das Öl durchdringt die ganze Tiefe.
Zubereitung
1
Den Bulgur zwanzig Minuten in kaltem Wasser einweichen und völlig trocken ausdrücken.
2
Das magere Rindfleisch mit einer Zwiebel zur Paste mixen und Bulgur, Salz und die Hälfte der Gewürze einarbeiten.
3
Die Masse fünf Minuten kneten, die Hände befeuchtend, bis sie glatt und klebrig ist.
4
Die restliche Zwiebel braten, das Lammhack, die Gewürze und die Pinienkerne zugeben und zehn Minuten garen.
5
Die Hälfte der Masse in ein geöltes Blech drücken, ein Zentimeter dick, mit nasser Handfläche glätten.
6
Die Füllung verteilen und mit der zweiten Hälfte der Masse abdecken, ebenso geglättet.
7
In Rauten bis zum Boden schneiden, mit dem Olivenöl übergießen und bei 200 Grad vierzig Minuten zur braunen Kruste backen.
Was das Ergebnis entscheidet
Die Hände ständig befeuchten. Eine trockene Handfläche zieht die Masse mit, und keine ebene Schicht entsteht.
Die Schichten müssen gleich dick sein. Eine dünne Oberseite bräunt, bevor der Boden heiß ist.
Serviert wird warm oder bei Zimmertemperatur mit Joghurt und Salat. Direkt aus dem Ofen zerfällt das Kibbeh beim Anheben.