Reisnudeln in Kokosbrühe mit Garnelen, kurz geschnitten und nur mit dem Löffel gegessen.
45 Min Vorbereitung · 60 Min Garzeit · 4 Portionen
Foto: Giddy98 · CC BY-SA 4.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Dicke Reisnudeln400 g
Garnelen — ungeschält500 g
Herzmuscheln300 g
Kokosmilch500 ml
Getrocknete Chilis12
Schalotten8
Knoblauch5 Zehe
Zitronengras3
Galgant30 g
Frische Kurkuma20 g
Belacan2 TL
Kemirinüsse5
Trockengarnelen40 g
Laksablatt20 g
Mungobohnensprossen150 g
Pflanzenöl120 ml
Salznach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
780 kcal
Eiweiß
38 g
Fett
44 g
Kohlenhydrate
62 g
Die Nudeln werden in kurze Stücke geschnitten, und Katong Laksa isst man allein mit dem Löffel, ohne Stäbchen. Das ist das Kennzeichen des Singapurer Viertels Katong; andere Versionen lassen die Nudeln lang.
Die Rempah-Paste wird gebraten, bis sich das Öl absetzt — etwa zwanzig Minuten. Solange es nicht an den Rändern erscheint, bleiben die Gewürze roh, und die Brühe schmeckt mehlig.
Die Kokosmilch kommt am Ende hinein und kocht nie. Gekocht trennt sie sich in Öl und Flocken, und die Brühe verliert ihre Cremigkeit.
Zubereitung
1
Die Garnelen schälen, die Schalen anbraten und in einem Liter Wasser zwanzig Minuten sieden, dann abseihen.
2
Die getrockneten Chilis und Trockengarnelen zwanzig Minuten in kochendem Wasser einweichen.
3
Chilis, Schalotten, Knoblauch, Zitronengras, Galgant, Kurkuma, Kemirinüsse und Belacan zu einer Paste mixen.
4
Die Paste in Öl zwanzig Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis das Öl an den Rändern austritt.
5
Die Garnelenbrühe angießen, das Laksablatt zugeben und fünfzehn Minuten kochen.
6
Die Kokosmilch angießen, salzen und fünf Minuten erwärmen, ohne aufkochen zu lassen.
7
Die gekochten Nudeln in kurze Stücke schneiden, mit Garnelen und Sprossen auf Schüsseln verteilen und mit Brühe übergießen.
Was das Ergebnis entscheidet
Die Paste darf nicht unterfrittiert sein. Zwanzig Minuten fühlen sich lang an, aber in den letzten fünf entsteht der Geschmack, für den alles gemacht wird.
Das Laksablatt ist weder Minze noch Koriander, sondern eine eigene Pflanze mit stechendem Duft. Nichts ersetzt es, und ohne verliert die Laksa ihr Gesicht.
Die Brühe lässt sich vorbereiten und hält zwei Tage — die Kokosmilch kommt aber erst kurz vor dem Servieren hinein.