Sinigang

Saure Tamarindensuppe mit Schweinefleisch und Gemüse. Die Säure ist hier der Hauptgeschmack, keine Nuance.

20 Min Vorbereitung · 75 Min Garzeit · 6 Portionen

Sinigang
Foto: Jessartcam · CC BY-SA 4.0

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Portionen
6
Einheiten

Zutaten

  • Schweinerippchen800 g
  • Tamarindenpaste4 EL
  • Zwiebel1
  • Tomaten3
  • Daikon-Rettichin Scheiben200 g
  • Taro oder Kartoffeln300 g
  • Grüne Bohnen150 g
  • Aubergine1
  • Kangkong oder Spinat150 g
  • Grüne Chilis2
  • Fischsauce3 EL
  • Wasser2 l

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
460 kcal
Eiweiß
34 g
Fett
26 g
Kohlenhydrate
24 g

Sinigang ist um die Säure gebaut wie Borschtsch um die Rote Bete. Die Tamarinde liefert den Großteil, aber je nach Provinz nimmt man Guave, grüne Mango oder Kamias — der Geschmack wechselt, das Prinzip nicht.

Das Gemüse kommt nach Garzeit hinein, nicht auf einmal: erst die Wurzeln, dann die Bohnen, ganz zum Schluss das Kangkong-Grün, dem dreißig Sekunden reichen.

Serviert wird mit Reis und einem Schälchen Fischsauce. Das Fleisch wird hineingetunkt — das ist Teil des Gerichts, kein Gewürz auf dem Tisch.

Zubereitung

  1. 1

    Die Rippchen mit Wasser bedecken, aufkochen, abschäumen und eine Stunde mit Zwiebel und Tomaten leise kochen.

  2. 2

    Die zerkochten Tomaten direkt im Topf zerdrücken — sie geben der Brühe ihren Körper.

  3. 3

    Tamarindenpaste und Fischsauce zugeben und probieren. Die Säure soll deutlich sein, kein Hauch.

  4. 4

    Taro und Rettich einlegen, zehn Minuten kochen, dann Aubergine und Bohnen — fünf weitere.

  5. 5

    Grün und Chilis hineinwerfen und den Topf nach dreißig Sekunden vom Herd nehmen. Das Grün soll leuchtend bleiben.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Die Tamarinde nach und nach zugeben und probieren. Pasten unterscheiden sich enorm in der Säure, und Überdosieren lässt sich nicht zurücknehmen.
  • Taro dickt die Brühe von selbst an — es gibt Stärke ab. Kartoffel tut das nicht, die Suppe bleibt klarer.
  • Garnelen oder Fisch ersetzen das Schwein, dann dauert das Kochen fünfzehn Minuten statt einer Stunde.

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