Reis vom Vortag, gebraten mit schwarzen Bohnen und Salsa Lizano — das costa-ricanische Frühstück, jeden Tag.
15 Min Vorbereitung · 20 Min Garzeit · 4 Portionen
Foto: C T Johansson · CC BY 3.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Gekochter Reis — vom Vortag, kalt600 g
Schwarze Bohnen — gekocht, mit Sud400 g
Zwiebel1
Gemüsepaprika1
Knoblauch3 Zehe
Salsa Lizano3 EL
Koriandergrün30 g
Pflanzenöl40 ml
Eier — zum Servieren4
Kochbananen — zum Servieren2
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
480 kcal
Eiweiß
18 g
Fett
12 g
Kohlenhydrate
76 g
Der Reis muss von gestern und kalt sein. Frischer gibt Brei: Die Körner kleben, gebraucht werden einzelne, leicht angetrocknete.
Die Bohnen kommen mit einem Teil ihres Suds hinein, der den Reis in jenes gesprenkelte Muster färbt, dem das Gericht seinen Namen verdankt: »gescheckter Hahn«.
Salsa Lizano ist costa-ricanisch, leicht süßlich, aus Gemüse und Gewürzen. Ohne sie entsteht die nicaraguanische Fassung desselben Gerichts, und der Unterschied fällt hier sofort auf.
Zubereitung
1
Fein geschnittene Zwiebel, Paprika und Knoblauch im Öl fünf Minuten weich braten.
2
Die Bohnen mit einer Kelle ihres Suds zugeben und drei Minuten erwärmen.
3
Den kalten Reis einschütten und unterrühren, Klumpen mit dem Wender zerteilend.
4
Die Salsa Lizano angießen, salzen und sieben Minuten bei mittlerer Hitze braten, gelegentlich rührend.
5
Den gehackten Koriander einrühren und vom Feuer nehmen.
6
Mit Spiegeleiern, gebratener Kochbanane und nach Wunsch Schmand oder Frischkäse servieren.
Was das Ergebnis entscheidet
Nur so viel Bohnensud zugeben, dass der Reis Farbe nimmt, ohne durchzuweichen. In der Regel eine Kelle, mehr nicht.
Ohne Salsa Lizano nimmt man Worcestersauce mit einem Löffel Zucker — der übliche Ersatz, den Costa-Ricaner allerdings nicht gutheißen.
Gallo Pinto entsteht aus den Resten vom Vorabend, und darin liegt sein Sinn. Reis absichtlich am Vortag zu kochen ist in costa-ricanischen Haushalten gängige Praxis.