Mangú

Püree aus gekochter grüner Kochbanane mit eingelegten Zwiebeln, Ei, gebratenem Käse und Salami.

20 Min Vorbereitung · 30 Min Garzeit · 4 Portionen

Mangú

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Portionen
4
Einheiten

Zutaten

  • Grüne Kochbananen4
  • Rote Zwiebeln2
  • Essig60 ml
  • Butter60 g
  • Salami200 g
  • Bratkäse200 g
  • Eier4
  • Pflanzenöl60 ml
  • Salznach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
720 kcal
Eiweiß
30 g
Fett
42 g
Kohlenhydrate
58 g

Die Kochbanane wird heiß gestampft und immer mit kaltem Kochwasser. Kaltes Wasser in heißen Stampf ist der einzige Weg zur Glätte; heißes macht ihn klebrig.

Die Zwiebeln werden in Essig eingelegt und samt Flüssigkeit obenauf gegeben. Diese Säure ist Gegengewicht zur stärkehaltigen Basis, kein Garnier — ohne sie liegt Mangú schwer.

Das volle Set heißt »los tres golpes«, die drei Schläge: gebratener Käse, Salami und Ei. So kommt es landesweit zum Frühstück auf den Tisch, und so bestellt man es.

Zubereitung

  1. 1

    Die Kochbananen unter Wasser schälen, halbieren und in Salzwasser zwanzig Minuten weich kochen.

  2. 2

    Eine Tasse Kochwasser abnehmen und abkühlen lassen.

  3. 3

    Die in Ringe geschnittene Zwiebel in Essig mit Salz einlegen und fünfzehn Minuten stehen lassen.

  4. 4

    Die heiße Kochbanane mit Butter stampfen und dabei das kalte Wasser zugießen, bis das Püree glatt ist.

  5. 5

    Scheiben von Salami und Käse in der trockenen Pfanne goldbraun braten.

  6. 6

    Die Eier braten und den Teller aufbauen: Püree, darauf die Zwiebeln mit ihrem Essig, daneben Salami, Käse und Ei.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Die Kochbananen unter fließendem Wasser schälen: Ihr Saft hinterlässt schwarze Flecken an den Händen, die tagelang bleiben.
  • Das Wasser zum Stampfen muss wirklich kalt sein. Das ist kein Aberglaube, sondern Stärkephysik: heißes macht den Stampf zäh.
  • Reife Kochbanane taugt nicht — daraus wird süßes Püree. Es braucht die grüne, stärkehaltige.

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