Gemista

Tomaten und Paprika, mit Kräuterreis gefüllt und mit Kartoffeln in Olivenöl gebacken.

45 Min Vorbereitung · 80 Min Garzeit · 6 Portionen

Gemista
Foto: Photo and cooking: Badseed · CC BY-SA 3.0

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Portionen
6
Einheiten

Zutaten

  • Große Tomaten8
  • Paprika4
  • Rundkornreis300 g
  • Zwiebeln3
  • Kartoffeln600 g
  • Petersilie50 g
  • Minze20 g
  • Dill30 g
  • Olivenöl200 ml
  • Zucker1 TL
  • Salz und Pfeffernach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
480 kcal
Eiweiß
8 g
Fett
24 g
Kohlenhydrate
60 g

Das Tomatenfleisch wird nicht weggeworfen: Es wird püriert und unter den Reis gerührt. Es liefert die Feuchtigkeit, in der der Reis im Ofen fertig gart.

Der Reis kommt roh hinein, und die Gemüse werden nur zu zwei Dritteln gefüllt. Er verdoppelt sein Volumen, und eine voll gestopfte Tomate platzt im Ofen schlicht auf.

Öl wird großzügig gegossen — bis zu einem halben Glas aufs Blech. Das ist ein Ladero, ein Gericht „in Öl“, und Geiz gilt hier in der griechischen Küche als Verderben des Rezepts.

Zubereitung

  1. 1

    Deckel von den Tomaten schneiden und das Fleisch mit dem Löffel herausheben, ohne die Wände zu verletzen.

  2. 2

    Das Fruchtfleisch pürieren und den Zucker zugeben — er nimmt den Tomaten die Säurespitze.

  3. 3

    Die Zwiebeln in Olivenöl zehn Minuten weich und süß dünsten.

  4. 4

    Den rohen Reis mit Zwiebeln, Kräutern, der Hälfte des Tomatenpürees, Salz und Pfeffer mischen.

  5. 5

    Die Gemüse zu zwei Dritteln füllen, mit ihren Deckeln verschließen und in eine Form setzen.

  6. 6

    Kartoffelspalten dazwischen verteilen, das restliche Püree angießen und alles großzügig mit Öl übergießen.

  7. 7

    Unter Folie bei 180 Grad eine Stunde backen, dann die Folie abnehmen und weitere zwanzig Minuten geben.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Gemista wird warm oder bei Zimmertemperatur serviert, nicht heiß. In Griechenland ist das eine Regel, und direkt aus dem Ofen isst man sie selten.
  • Wasser kommt nur in die Form, wenn das Püree den Boden nicht bedeckt. Ein trockener Boden brennt an, ein gefluteter kocht statt zu backen.
  • Am zweiten Tag ist das Gericht besser. Das Öl braucht Zeit, die Füllung zu durchziehen, und Griechen backen es oft am Vorabend.

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