Pozole Rojo

Mexikanische Suppe aus Schweinefleisch und Hominy-Mais in Chilibrühe, mit einem Berg frischer Beilagen auf dem Tisch.

30 Min Vorbereitung · 180 Min Garzeit · 8 Portionen

Pozole Rojo
Foto: Ivette Degollado · CC0

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Portionen
8
Einheiten

Zutaten

  • Schweineschulter1.2 kg
  • Hominy-Maisaus der Dose800 g
  • Guajillo-Chilis6
  • Ancho-Chilis3
  • Zwiebel1
  • Knoblauch6 Zehe
  • Mexikanischer Oregano1 EL
  • Lorbeerblätter2
  • Radieschen, Kohl, Limette, Zwiebelnach Geschmack
  • Tostadasnach Geschmack
  • Salznach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
560 kcal
Eiweiß
38 g
Fett
26 g
Kohlenhydrate
44 g

Der Mais für Pozole ist kein gewöhnlicher: Die Körner sind mit Lauge behandelt, wodurch sie blumenartig aufplatzen und ihren besonderen Geschmack bekommen. Zuckermais kann nicht einspringen — das wäre ein anderes Gericht.

Guajillo- und Ancho-Chilis werden eingeweicht, gemixt und — ohne Ausnahme — passiert. Eine unpassierte Sauce hinterlässt Hautfetzen in der Suppe, die nie weich werden.

Das halbe Gericht ist das, was auf den Tisch kommt: Radieschen, Kohl, Oregano, Limette, Zwiebel, Chili. Die Suppe ist als Basis gedacht, die jeder selbst vollendet.

Zubereitung

  1. 1

    Das Schweinefleisch mit Wasser bedecken, die halbe Zwiebel, drei Knoblauchzehen und den Lorbeer zugeben und zwei Stunden leise kochen, dabei abschäumen.

  2. 2

    Die Chilis entkernen, auf der trockenen Pfanne je zwanzig Sekunden pro Seite rösten und zwanzig Minuten mit kochendem Wasser übergießen.

  3. 3

    Die Chilis mit der restlichen Zwiebel, dem Knoblauch und einer Tasse Brühe mixen und das Ergebnis unbedingt durchs Sieb streichen.

  4. 4

    Die passierte Sauce in einem Löffel Fett fünf Minuten braten — sie wird dunkler und dicker. In den Topf zum Fleisch gießen.

  5. 5

    Den abgespülten Mais und den Oregano zugeben und weitere vierzig Minuten kochen. Das Fleisch in Fasern zupfen und zurückgeben.

  6. 6

    Mit Schüsseln voll Radieschen, Kohl, Zwiebeln, Limettenspalten, Oregano und Tostadas servieren. Jeder baut sich seine eigene Schüssel.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Die getrockneten Chilis genau zwanzig Sekunden rösten. Zu lange, und sie hinterlassen eine Bitterkeit, die durch den ganzen Topf zieht.
  • Das Passieren der Sauce ist kein optionaler Schritt. Chilihaut wird nie weich und ruiniert die Textur.
  • Pozole ist am nächsten Tag besser. Die Beilagen erst vor dem Servieren frisch schneiden — vorbereitet verlieren sie den Biss.

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