Tam Mak Hoong

Grüner Papayasalat, im Mörser gestoßen. Die laotische Version — mit fermentiertem Fisch Padaek.

25 Min Vorbereitung · 0 Min Garzeit · 4 Portionen

Tam Mak Hoong
Foto: Takeaway · CC BY-SA 3.0

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Portionen
4
Einheiten

Zutaten

  • Grüne Papayain feinen Streifen600 g
  • Padaek oder Fischsauce4 EL
  • Limetten3
  • Knoblauch4 Zehe
  • Vogelaugen-Chilis6
  • Kirschtomaten150 g
  • Spargelbohnen100 g
  • Palmzucker1 EL
  • Thai-Auberginennach Belieben100 g
  • Salznach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
160 kcal
Eiweiß
5 g
Fett
2 g
Kohlenhydrate
32 g

Eine Schüssel ersetzt den Mörser nicht: Der Stößel quetscht die Papayafasern an, sodass sie das Dressing aufnehmen. Mit dem Löffel gemischt, bleibt der Salat innen trocken.

Vom thailändischen Som Tam trennt ihn der Padaek, eine dicke fermentierte Fischsauce mit Fischstücken darin. Er ist schärfer als gewöhnliche Fischsauce und gibt der laotischen Version eine Tiefe, die der thailändischen fehlt.

Zucker ist in der laotischen Version weniger, Chili mehr. Der Unterschied ist Absicht, und in Laos gilt der thailändische Som Tam als süß.

Zubereitung

  1. 1

    Die Papaya schälen und mit Messer oder Som-Tam-Reibe in lange feine Streifen schneiden.

  2. 2

    Knoblauch und Chilis im Mörser zu einer groben Paste stoßen.

  3. 3

    Die geschnittenen Bohnen zugeben und mit dem Stößel leicht anquetschen.

  4. 4

    Die Tomaten zugeben und zerdrücken, bis ihr Saft läuft.

  5. 5

    Padaek, Limettensaft und Palmzucker zugeben und mit Stößel und Löffel mischen.

  6. 6

    Die Papaya einfüllen und zwei Minuten mit dem Stößel arbeiten, mit dem Löffel wendend — die Fasern sollen weich werden.

  7. 7

    Probieren und Säure, Salz und Schärfe justieren. Mit Klebreis servieren.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Der Stößel schlägt, er reibt nicht. Zu Brei gestoßene Papaya verliert den Knack, für den der Salat gemacht wird.
  • Padaek ist von selbst salzig. Salz kommt zuletzt und nur, wenn es wirklich fehlt.
  • Immer nur eine Mörserfüllung auf einmal. In großer Menge wird die untere Schicht zu Püree, bevor die obere angemacht ist.

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