Das echte Gong Bao aus Sichuan ist kein süß-saures Imbissgericht: Sein Profil heißt húlàwèi — die Verbindung von dunklem Chinkiang-Essig, Schärfe und einer nur stützenden Süße. Der Essig führt, der Zucker folgt.
Die Chilis werden mitgebraten, bis sie dunkel duften, aber nicht schwarz sind — verbrannte Chili macht das ganze Öl bitter. Gegessen werden sie nicht, sie sind Würze und Warnschild zugleich.
Im Wok gibt es keine Pausen: Die Sauce wird vorher angerührt und steht griffbereit. Wer sie erst beim Braten mischt, hat schon verloren.
