Gurasa

Dickes sudanesisches Pfannenbrot, serviert zu Fleischeintopf oder Sauce.

80 Min Vorbereitung · 30 Min Garzeit · 6 Portionen

Gurasa
Foto: Zahraswaty · CC BY-SA 4.0

Melden Sie sich an, um Kochnotizen und den Wochenplan zu führen.

Portionen
6
Einheiten

Zutaten

  • Mehl500 g
  • Warmes Wasser550 ml
  • Trockenhefe7 g
  • Zucker1 EL
  • Pflanzenöl40 ml
  • Salz1 TL

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
320 kcal
Eiweiß
9 g
Fett
7 g
Kohlenhydrate
56 g

Der Teig ist flüssig, näher am Pfannkuchenteig, und wird gegossen statt ausgerollt. Ein fester gibt ein gewöhnliches Fladenbrot, während Gurasa innen porig sein soll.

Gebacken wird in der trockenen Pfanne unter dem Deckel. Der Dampf der eigenen Feuchte gart die Mitte, und gewendet wird das Brot nicht.

Fertige Brote kommen gestapelt unter ein Tuch. Offen liegend trocknet eine Gurasa in zehn Minuten und wird brüchig.

Zubereitung

  1. 1

    Die Hefe mit dem Zucker im warmen Wasser auflösen und zehn Minuten schäumen lassen.

  2. 2

    Mehl und Salz mit dem Schneebesen zum glatten, flüssigen Teig ohne Klumpen einarbeiten.

  3. 3

    Das Öl angießen und noch eine Minute schlagen, bis der Teig glänzt.

  4. 4

    Zudecken und eine Stunde warm stehen lassen, bis Blasen die Oberfläche durchbrechen.

  5. 5

    Eine trockene Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und eine Kelle Teig hineingießen.

  6. 6

    Zudecken und fünf Minuten backen, bis die Oberseite stockt und matt wird.

  7. 7

    Ohne Wenden herausheben und die Brote unter einem Tuch stapeln.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Den Deckel die ersten vier Minuten nicht heben. Entwichener Dampf lässt die Mitte roh, und das Brot fällt zusammen.
  • Die Pfanne nicht fetten. Öl ist schon im Teig, und in gefetteter Pfanne bräunt der Boden, bevor die Oberseite gar ist.
  • Gurasa wird in Stücke gerissen und dient als Löffel. Man isst sie tunkend zum Eintopf — eine trockene Kruste stört dabei.

Weitere Rezepte