Horiatiki

Der griechische Dorfsalat, ganz ohne Blätter: Tomate, Gurke, Zwiebel, Oliven und ein ganzes Stück Feta obenauf.

15 Min Vorbereitung · 0 Min Garzeit · 4 Portionen

Horiatiki
Foto: User:Jpatokal · CC BY-SA 4.0
Portionen
4
Einheiten

Zutaten

  • Reife Tomatenin großen Spalten4
  • Gurkein dicken Halbmonden1
  • Rote Zwiebelin dünnen Ringen1
  • Grüne Paprika1
  • Fetaam Stück200 g
  • Kalamata-Oliven80 g
  • Olivenöl60 ml
  • Getrockneter Oregano1 TL
  • Salznach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
320 kcal
Eiweiß
10 g
Fett
27 g
Kohlenhydrate
11 g

Horiatiki heißt „dörflich“, und die Übersetzung ist Programm: kein Salatblatt, kein Dressing im Glas, keine Marinade. Gemüse, Öl, Oregano — was der Garten hergibt, in groben Stücken.

Das Dressing macht der Salat selbst: Die gesalzenen Tomaten geben Saft, und dieser Saft verbindet sich in der Schüssel mit dem Öl. Essig braucht es nicht, die Tomate bringt ihre eigene Säure.

Der Feta wird nicht gewürfelt und nicht untergemischt. Er liegt als ganze Scheibe obenauf, mit Öl und Oregano — jeder bricht sich am Tisch sein Stück ab.

Zubereitung

  1. 1

    Die Tomaten in große Spalten schneiden und direkt in der Schüssel salzen. Fünf Minuten stehen lassen: Der austretende Saft wird die Grundlage des Dressings.

  2. 2

    Gurke, Paprika und Zwiebel zugeben. Mit den Händen mischen statt mit dem Löffel — so zerbricht nichts.

  3. 3

    Die Oliven darüberstreuen, die Fetascheibe obenauf legen und das Öl in einem Zug über alles gießen. Den Oregano direkt auf den Feta streuen, wo das Öl ihn öffnet.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Der Salat verträgt keinen Kühlschrank: Kalte Tomaten schmecken nach nichts. Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
  • Kalamata-Oliven mit Stein schmecken kräftiger — entsteinte Oliven verlieren ihr Aroma in der Lake.
  • Zum Schluss gehört Brot in die Schüssel: Der Saft am Boden ist der beste Teil des Salats.

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