Jareesh

Weizenschrot, mit Fleisch zu einem dicken Brei zerkocht, unter gerösteten Zwiebeln.

20 Min Vorbereitung · 150 Min Garzeit · 6 Portionen

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Portionen
6
Einheiten

Zutaten

  • Weizenschrot2 Stunden eingeweicht400 g
  • Lamm am Knochen800 g
  • Zwiebeln3
  • Tomaten3
  • Joghurt200 ml
  • Baharat2 TL
  • Getrocknete Limetten2
  • Butterschmalz80 g
  • Salz und Pfeffernach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
580 kcal
Eiweiß
34 g
Fett
26 g
Kohlenhydrate
54 g

Der Weizen kocht, bis er vollständig zerfällt — zwei Stunden und länger. Ein fertiger Jareesh soll gleichmäßig sein, und Körner dürfen darin nicht mehr zu erkennen sein.

Am Ende wird er mit dem Holzlöffel oder dem Mixer aufgeschlagen. Das ist keine Laune: die mechanische Arbeit löst Stärke, und der Brei wird cremig statt körnig.

Dunkel geröstete Zwiebel mit ihrem Fett gehört zwingend obenauf. Sie ist der einzige Kontrast in einem Gericht aus weichen Texturen, und ohne sie wirkt Jareesh eintönig.

Zubereitung

  1. 1

    Weichen Sie den Weizenschrot zwei Stunden in kaltem Wasser ein und spülen Sie ihn ab.

  2. 2

    Braten Sie eine Zwiebel im Butterschmalz an, geben Sie das Fleisch dazu und braten Sie es braun.

  3. 3

    Fügen Sie Tomaten, Baharat und die angestochenen Limetten hinzu, gießen Sie Wasser auf und kochen Sie alles vierzig Minuten.

  4. 4

    Streuen Sie den Weizen ein, füllen Sie mit Wasser zwei Finger höher auf und kochen Sie anderthalb Stunden bei kleiner Hitze unter Rühren.

  5. 5

    Nehmen Sie die Knochen heraus, rühren Sie den Joghurt ein und schlagen Sie den Brei mit Löffel oder Mixer cremig und gleichmäßig.

  6. 6

    Braten Sie die restlichen Zwiebeln dunkelbraun und geben Sie sie mitsamt dem Fett über den Jareesh.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Nachgefüllt wird mit kochendem und niemals mit kaltem Wasser. Kaltes stoppt das Zerfallen, und der Weizen bleibt körnig.
  • Gerührt wird regelmäßig: der Brei setzt sich ab und brennt schneller an, als man erwartet, besonders gegen Ende.
  • Am nächsten Tag wird Jareesh fast zu Teig. Man verdünnt ihn mit Brühe und erwärmt ihn unter Rühren.

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