Zimtschnecken auf Schwedisch: zum Knoten geschlungen, Kardamom im Teig, Hagelzucker statt Glasur.
120 Min Vorbereitung · 15 Min Garzeit · 12 Portionen
Foto: Andy Li · CC0
Portionen
Einheiten
Zutaten
Mehl600 g
Milch300 ml
Trockenhefe10 g
Zucker für den Teig80 g
Kardamom — aus den Kapseln gemahlen2 TL
Butter für den Teig100 g
Butter für die Füllung — weich120 g
Zucker für die Füllung100 g
Zimt2 EL
Ei zum Bestreichen1
Hagelzuckernach Geschmack
Salz1 TL
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
380 kcal
Eiweiß
6 g
Fett
16 g
Kohlenhydrate
54 g
Die schwedische Schnecke unterscheidet sich von der amerikanischen in zwei Dingen: Kardamom im Teig und keine Glasur. Obenauf kommt Hagelzucker, der nicht schmilzt und knuspert.
Der Kardamom wird selbst aus den Kapseln gemahlen. Fertig gemahlener verliert seine Öle in Monaten und schmeckt staubig statt harzig.
Der Teig soll beim Formen kühl sein. Warm reißt er, die Füllung läuft aus, und der Knoten hält nicht.
Zubereitung
1
Die Milch auf siebenunddreißig Grad erwärmen und die Hefe darin auflösen. Mit Mehl, Zucker, Salz und Kardamom mischen und zehn Minuten kneten.
2
Die weiche Butter stückweise einarbeiten, bis der Teig glatt und glänzend ist. Eine Stunde gehen lassen.
3
Butter, Zucker und Zimt zur Paste verrühren. Den Teig einen halben Zentimeter dick zum Rechteck ausrollen und ganzflächig bestreichen.
4
Die Platte in drei Lagen falten, in Zwei-Zentimeter-Streifen schneiden, jeden verdrehen und zum Knoten schlingen. Auf dem Blech verteilen.
5
Vierzig Minuten gehen lassen, mit Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
6
Bei 220 Grad zwölf Minuten backen. Kurz und heiß — so bleibt die Mitte saftig.
Was das Ergebnis entscheidet
Hagelzucker lässt sich durch groben Rohrzucker oder zerstoßenen Würfelzucker ersetzen. Normaler Streuzucker schmilzt und verschwindet.
Die Bullar sind drei Stunden lang am besten. Danach lieber gleich nach dem Abkühlen einfrieren und bei Bedarf aufbacken.
Der Teig kann statt der Stunde über Nacht in den Kühlschrank — der Geschmack wird tiefer, und kalter Teig lässt sich leichter formen.