Kjötsúpa

Klare isländische Lammsuppe mit Wurzelgemüse und Graupen. Ein Topf, vier Zutaten, drei Stunden.

20 Min Vorbereitung · 150 Min Garzeit · 6 Portionen

Kjötsúpa
Foto: Ypsilon from Finland · CC0

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Portionen
6
Einheiten

Zutaten

  • Lamm am KnochenSchulter oder Hals1.2 kg
  • Graupen120 g
  • Kartoffeln500 g
  • Möhren4
  • Steckrübe400 g
  • Zwiebeln2
  • Kohl300 g
  • Getrocknete Kräuter1 TL
  • Salz und Pfeffernach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
520 kcal
Eiweiß
36 g
Fett
22 g
Kohlenhydrate
42 g

Isländisches Lamm wächst frei auf und frisst Gras und Moos. Das Fleisch riecht dadurch ausgeprägter als gewöhnliches, und die Suppe braucht weder Gewürze noch Kräuter.

Gewürzt wird kaum: Salz, Pfeffer, manchmal getrocknete Kräuter. Alles andere ist der Geschmack von Fleisch und Wurzeln, und mehr hineinzugeben gilt als Verderben.

Die Graupen kommen eine Stunde vor Schluss hinein. Früher, und sie zerkochen zu Schleim; später, und sie bleiben in der fertigen Suppe hart.

Zubereitung

  1. 1

    Das Fleisch mit drei Litern kaltem Wasser bedecken, aufkochen und sorgfältig abschäumen.

  2. 2

    Anderthalb Stunden leise köcheln, nie sprudelnd — die Brühe muss klar bleiben.

  3. 3

    Graupen und Zwiebeln zugeben und weitere vierzig Minuten kochen.

  4. 4

    Möhren, Steckrübe und Kartoffeln in großen Stücken einlegen und zwanzig Minuten kochen.

  5. 5

    Den Kohl die letzten zehn Minuten zugeben, salzen und pfeffern.

  6. 6

    Das Fleisch auf Teller verteilen, mit Brühe und Gemüse übergießen und mit Roggenbrot servieren.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Fleisch am Knochen ist Pflicht. Ohne Knochen bleibt die Suppe hohl — der Geschmack kommt vom Kollagen der Gelenke.
  • Das Gemüse grob schneiden. Kleine Stücke zerfallen in zwanzig Minuten und trüben die Brühe.
  • Am zweiten Tag ist die Suppe besser. Isländer kochen einen großen Topf und essen ihn drei Tage hintereinander, ohne sich zu genieren.

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