Stuffat tal-Fenek

Kaninchen, geschmort in Rotwein mit Knoblauch und Lorbeer — das Nationalgericht Maltas.

30 Min Vorbereitung · 105 Min Garzeit · 4 Portionen

Stuffat tal-Fenek
Foto: Chattacha · CC BY 3.0

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Portionen
4
Einheiten

Zutaten

  • Kaninchenzerteilt1.5 kg
  • Trockener Rotwein500 ml
  • Knoblauch10 Zehe
  • Lorbeerblätter4
  • Zwiebeln2
  • Tomatenmark3 EL
  • Kartoffeln600 g
  • Erbsen200 g
  • Möhren2
  • Olivenöl60 ml
  • Salz und Pfeffernach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
620 kcal
Eiweiß
48 g
Fett
24 g
Kohlenhydrate
44 g

Das Kaninchen mariniert einen Tag im Wein. Sein Fleisch ist mager und dicht, und ohne die Nacht in der Säure bleibt es zäh, egal wie lange es schmort.

Die Marinade wird nicht weggegossen — sie ist die Schmorflüssigkeit. Hier macht der Wein die halbe Aromatik, und Brühe kann ihn nicht ersetzen.

Die Fenkata — das Gelage rund ums Kaninchen — ist auf Malta eine eigene Institution: Erst kommen Spaghetti mit der Schmorsauce, dann das Fleisch selbst. Zwei Gänge aus einem Topf, und die Reihenfolge ändert sich nie.

Zubereitung

  1. 1

    Das zerteilte Kaninchen mit dem Wein, dem halben Knoblauch und den Lorbeerblättern bedecken und einen Tag kalt stellen.

  2. 2

    Das Fleisch herausnehmen, trocknen und im Olivenöl braun anbraten. Die Marinade aufheben.

  3. 3

    Zwiebeln und restlichen Knoblauch weich braten, das Tomatenmark zugeben und drei Minuten rösten.

  4. 4

    Das Fleisch zurücklegen, die Marinade angießen, salzen und zugedeckt eine Stunde bei schwacher Flamme schmoren.

  5. 5

    Kartoffeln und Möhren zugeben und weitere fünfundzwanzig Minuten schmoren.

  6. 6

    Die Erbsen die letzten zehn Minuten einstreuen.

  7. 7

    Einen Teil der Sauce abschöpfen und Spaghetti damit anmachen — das ist der erste Gang. Das Fleisch folgt.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Der Wein muss einer sein, den man auch trinken würde. Ein saurer billiger hinterlässt eine Schärfe, die weder Zeit noch Zucker nehmen.
  • Das Anbraten nicht übertreiben: Eine Kruste reicht, und langes Braten trocknet das ohnehin magere Fleisch.
  • Die Leber wird getrennt gebraten und getrennt gereicht. In die Sauce kommt sie nicht — dort wird sie bitter.

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