Lamm, fünf Stunden in fest verschlossenem Tongeschirr gegart, ohne einen Tropfen Wasser.
30 Min Vorbereitung · 300 Min Garzeit · 6 Portionen
Foto: Haydn Blackey · CC BY-SA 4.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Lammschulter — am Knochen2 kg
Kartoffeln1 kg
Knoblauch10 Zehe
Zitronen2
Getrockneter Oregano2 EL
Zimtstange1
Lorbeerblätter3
Olivenöl100 ml
Halloumi — nach Belieben200 g
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
780 kcal
Eiweiß
52 g
Fett
48 g
Kohlenhydrate
34 g
Das Geschirr wird hermetisch verschlossen — mit Teig oder Folie. Der Name bedeutet „gestohlen“: Räuber garten ihr Fleisch in geschlossenen Gruben, damit der Rauch sie nicht verriet.
Wasser kommt überhaupt keines hinein. Das Fleisch gart im eigenen Saft, und jede Flüssigkeit macht aus dem Backen ein wässriges Schmoren.
Fünf Stunden bei 160 Grad werden nicht verkürzt. Nach drei Stunden ist das Lamm zart, fällt aber noch nicht vom Knochen — und genau dieses Fallen ist Kleftiko.
Zubereitung
1
Tiefe Schnitte ins Lamm setzen und in jeden eine Knoblauchscheibe schieben.
2
Das Fleisch mit Salz, Pfeffer, Oregano, Olivenöl und Zitronensaft einreiben.
3
Das Lamm mindestens vier Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
4
Die Kartoffeln in große Spalten schneiden und auf den Boden des Tongeschirrs legen.
5
Das Fleisch auf die Kartoffeln setzen, Lorbeer, Zimt und die Zitronenhälften dazugeben.
6
Zudecken und die Fuge mit einem Teigstreifen oder doppelter Folie versiegeln.
7
Bei 160 Grad fünf Stunden backen, ohne zu öffnen, und zwanzig Minuten ruhen lassen.
Was das Ergebnis entscheidet
Das Geschirr wird zwischendurch nicht geöffnet. Jedes Öffnen lässt Dampf entweichen, und der Dampf ist das Medium, in dem das Fleisch fertig wird.
Die Kartoffeln liegen unten. Sie nehmen das ausgetretene Fett und den Saft auf — genau deshalb werden sie nie separat gegart.
Halloumi kommt eine halbe Stunde vor Schluss dazu. Von Anfang an eingelegt, schmilzt er und verschwindet spurlos im Saft.