Gehacktes Fleisch mit geröstetem Reispulver, Kräutern und Limette. Das Nationalgericht von Laos.
25 Min Vorbereitung · 20 Min Garzeit · 4 Portionen
Foto: Jpatokal · CC BY-SA 4.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Schweinefleisch — mit dem Messer gehackt600 g
Klebreis — roh, fürs Pulver3 EL
Fischsauce4 EL
Limetten4
Geröstete Chiliflocken2 TL
Schalotten4
Frühlingszwiebeln4
Minze30 g
Koriandergrün30 g
Salat und rohes Gemüse — zum Servieren300 g
Salznach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
420 kcal
Eiweiß
34 g
Fett
22 g
Kohlenhydrate
20 g
Khao Khua — roher Klebreis, braun geröstet und zu Pulver gemahlen — liefert Textur und einen nussigen Duft zugleich. Ohne ihn ist das nur ein Fleischsalat.
Das Fleisch gart schnell und fast ohne Öl, im eigenen Saft. Es muss saftig bleiben: Verkocht macht es den Larb trocken, und das Reispulver verstärkt das noch.
Das Dressing — Fischsauce, Limettensaft und gerösteter gemahlener Chili — kommt in abgekühltes Fleisch. Die Kräuter gehen zuletzt hinein, damit sie in der Hitze nicht welken.
Zubereitung
1
Den rohen Klebreis in der trockenen Pfanne zehn Minuten tiefgolden rösten, dabei rühren.
2
Den abgekühlten Reis im Mörser oder in der Mühle zu grobem Pulver mahlen.
3
Das Schweinefleisch mit dem Messer fein hacken, aber nicht zur Paste — die Stücke sollen erkennbar bleiben.
4
Das Fleisch mit zwei Löffeln Wasser bei mittlerer Hitze fünf Minuten garen, die Klumpen zerteilend.
5
Vom Herd nehmen und auf lauwarm abkühlen lassen, etwa fünf Minuten.
6
Fischsauce, Limettensaft, Chili, Schalotten und Reispulver einrühren.
7
Die Kräuter zugeben, durchmischen und mit Klebreis und rohem Gemüse servieren.
Was das Ergebnis entscheidet
Das Reispulver auf Vorrat machen und im Glas aufbewahren — es passt auch in andere Gerichte. Aber nicht länger als einen Monat: Der Duft verfliegt.
Das Dressing vor dem Servieren probieren und justieren. Larb muss sauer, salzig und scharf zugleich sein, und die Balance entsteht am Gaumen.
Gegessen wird mit der Hand, aufgenommen mit einem Bällchen Klebreis. Das ist die Methode, keine Inszenierung.