Ein Teller in vier Teilen: gezupftes Schmorfleisch, schwarze Bohnen, weißer Reis und gebratene Kochbanane.
30 Min Vorbereitung · 150 Min Garzeit · 4 Portionen
Foto: Wilfredor · CC BY-SA 4.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Rinderflanke800 g
Schwarze Bohnen — über Nacht eingeweicht350 g
Langkornreis350 g
Kochbanane — reif, mit schwarzer Schale2
Zwiebeln2
Paprika2
Knoblauch5 Zehe
Tomaten400 g
Kreuzkümmel, gemahlen1 TL
Pflanzenöl80 ml
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
780 kcal
Eiweiß
45 g
Fett
24 g
Kohlenhydrate
96 g
Jeder Teil wird separat gekocht, und auf dem Teller wird nichts vermischt. Die drei Farben — Schwarz, Weiß und Braun — lesen sich als Flagge, daher der Name „Banner“.
Das Fleisch wird erst weich gekocht, dann von Hand in Fasern gezupft und erst danach in der Sauce geschmort. Die andere Reihenfolge gibt Brocken statt der Fäden, für die das Gericht existiert.
Die gebratene Kochbanane ist Pflicht und muss süß sein: eine überreife mit schwarzer Schale. Die grüne taugt für Tostones, aber nicht hierher.
Zubereitung
1
Die Bohnen mit der halben Zwiebel und etwas Knoblauch weich kochen — eine bis anderthalb Stunden. Am Ende salzen.
2
Das Rindfleisch am Stück eine Stunde zwanzig in Salzwasser sieden. Herausnehmen und so weit abkühlen, dass man es anfassen kann.
3
Das Fleisch entlang der Faser in Fäden zupfen. Quer gerissen wird es zu Krümeln.
4
Restliche Zwiebel, Paprika und Knoblauch anbraten, Tomaten und Kreuzkümmel zugeben, dann das Fleisch, und zwanzig Minuten mit einer Kelle Brühe schmoren.
5
Den Reis locker kochen, ohne Butter und Gewürze — er ist hier der neutrale Teil.
6
Die Kochbanane diagonal aufschneiden und bei mittlerer Hitze beidseitig karamellfarben braten.
7
Den Teller in Sektoren bauen: Reis, Bohnen, Fleisch und Banane nebeneinander, unvermischt.
Was das Ergebnis entscheidet
Die Fleischbrühe nicht weggießen: Darin schmort das Fleisch, und sie rettet auch die Bohnen, wenn sie trocken geraten.
Die Bohnen erst salzen, wenn sie weich sind. Salz am Anfang lässt die Schalen zäh.
Die Version mit Spiegelei obendrauf heißt a caballo — „zu Pferde“. Der übliche Weg, die Portion sättigender zu machen.