Ein dünner, knuspriger Crêpe aus fermentiertem Reis-Linsen-Teig mit gewürzter Kartoffelfüllung.
60 Min Vorbereitung · 45 Min Garzeit · 6 Portionen
Foto: Yakshitha · CC BY-SA 4.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Reis — 6 Stunden eingeweicht300 g
Urad-Linsen — 6 Stunden eingeweicht100 g
Bockshornkleesamen1 TL
Kartoffeln — gekocht800 g
Zwiebeln2
Senfsamen1 TL
Curryblätter12
Kurkuma1 TL
Grüne Chilis3
Ingwer30 g
Pflanzenöl100 ml
Koriandergrün30 g
Salznach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
520 kcal
Eiweiß
14 g
Fett
18 g
Kohlenhydrate
76 g
Der Teig fermentiert acht bis zwölf Stunden an einem warmen Ort. Die Säure aus der Gärung ist kein Nebeneffekt, sondern der Geschmack der Dosa; unfermentierter Teig gibt einen faden Pfannkuchen.
Das Verhältnis von Reis zu Urad-Linsen ist drei zu eins. Die Linse liefert Blasen und Elastizität, der Reis die Knusprigkeit; das Verhältnis zu ändern heißt, ein anderes Gericht zu bekommen.
Die Pfanne wird vor jeder Dosa mit einer halben Zwiebel in Öl abgewischt. Ein alter Trick: Er hinterlässt den dünnsten Fettfilm, und der Teig klebt nicht.
Zubereitung
1
Den Reis separat und die Linsen mit dem Bockshornklee separat einweichen, je sechs Stunden.
2
Die Linsen zu einer leichten, luftigen Paste mahlen, dann den Reis zu einer leicht körnigen, und beides vereinen.
3
Salzen, abdecken und acht bis zwölf Stunden an einen warmen Ort stellen, bis der Teig aufgeht und säuerlich riecht.
4
Die Senfsamen im Öl springen lassen, dann Curryblätter, Zwiebeln, Chilis und Ingwer zugeben.
5
Kurkuma und die grob zerdrückten Kartoffeln zugeben, salzen und fünf Minuten erwärmen — das ist die Füllung.
6
Eine flache Pfanne stark erhitzen, mit der geölten Zwiebel abwischen und eine Kelle Teig spiralförmig von der Mitte nach außen verstreichen.
7
Öl am Rand entlangträufeln und zwei Minuten backen, bis die Unterseite bräunt. Die Füllung auflegen und zusammenklappen.
Was das Ergebnis entscheidet
Eine Dosa wird nur von einer Seite gebacken. Gewendet verliert sie die Knusprigkeit und wird ein gewöhnlicher Pfannkuchen.
In einer kalten Küche fermentiert der Teig nicht. Ab in den ausgeschalteten Ofen mit eingeschalteter Lampe — diese Wärme reicht.
Serviert wird mit Sambar und Kokos-Chutney. Ohne sie ist eine Dosa unvollständig, und in Südindien wird sie so nie serviert.