Massaman-Curry

Mildes Curry mit Rind, Kartoffeln und Erdnüssen, auf Gewürzen der muslimischen Tradition.

25 Min Vorbereitung · 90 Min Garzeit · 5 Portionen

Massaman-Curry
Foto: Takeaway · CC BY-SA 3.0

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Portionen
5
Einheiten

Zutaten

  • Rindfleischin großen Stücken900 g
  • Massaman-Currypaste5 EL
  • Kokosmilch800 ml
  • Kartoffeln500 g
  • Zwiebeln2
  • Geröstete Erdnüsse100 g
  • Tamarindenpaste3 EL
  • Palmzucker3 EL
  • Fischsauce3 EL
  • Zimtstange1
  • Kardamomkapseln4
  • Lorbeerblätter2
  • Jasminreiszum Servieren400 g

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
780 kcal
Eiweiß
44 g
Fett
44 g
Kohlenhydrate
56 g

Die Gewürze sind nicht thailändisch, sondern von persischen und indischen Händlern gebracht: Zimt, Kardamom, Nelke, Sternanis. Das macht Massaman milder und aromatischer als jedes andere Thai-Curry.

Die Säure kommt von der Tamarinde, die Süße vom Palmzucker, und die Balance wird ganz am Ende abgeschmeckt. Sie hängt von der Tamarinden-Charge ab — eine Universalproportion gibt es nicht.

Das Rind schmort über eine Stunde. Ein schnelles Massaman existiert nicht: Es ist das eine Thai-Curry, in dem das Fleisch in Fasern zerfallen soll.

Zubereitung

  1. 1

    Den dicken Teil der Kokosmilch erhitzen, ohne zu rühren, bis sich das Öl absetzt.

  2. 2

    Die Massaman-Paste in diesem Öl vier Minuten braten, bis sie dunkler wird und richtig duftet.

  3. 3

    Das Rindfleisch zugeben und in der Paste wenden, dann Zimt, Kardamom und Lorbeer hinein.

  4. 4

    Die restliche Kokosmilch angießen und eine Stunde leise schmoren, bis das Fleisch weich ist.

  5. 5

    Kartoffeln und Zwiebeln in großen Stücken zugeben und zwanzig Minuten weitergaren.

  6. 6

    Tamarinde, Palmzucker und Fischsauce einrühren und abschmecken: Es soll süß, sauer und salzig zugleich sein.

  7. 7

    Die Erdnüsse zugeben, fünf Minuten erwärmen und mit Jasminreis servieren.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Die Balance wird ganz am Ende nach Geschmack justiert. Tamarinde ist unterschiedlich sauer, blindes Grammzählen führt hier ins Leere.
  • Fertige Massaman-Paste aus dem Asia-Laden ist völlig legitim — auch in Thailand wird sie oft gekauft, nicht gemörsert.
  • Wie jedes geschmorte Curry ist es am zweiten Tag besser: Die Gewürze setzen sich, die Sauce dickt nach.

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