Die Glitschigkeit ist kein Mangel, sondern das Zeichen einer richtigen Molokhia. Die Blätter geben Schleim ab wie Okra, und Ägypter schätzen genau das; die Textur „korrigieren“ zu wollen, heißt das Gericht zu verderben.
Die Suppe kocht nach dem Einlegen der Blätter nie mehr. Kochen zerstört die Bindung, und Molokhia trennt sich in Wasser und grüne Schwebe.
Die Tasha — in Ghee gebratener Knoblauch mit Koriander — wird zischend in die fertige Suppe gegossen. Es ist der letzte Schritt, und in Ägypten hört man am Geräusch, dass die Suppe fertig ist.






