Moros y Cristianos

Reis, gekocht im Sud der schwarzen Bohnen — dunkel gefärbt und mit ihrem ganzen Geschmack.

20 Min Vorbereitung · 90 Min Garzeit · 6 Portionen

Moros y Cristianos
Foto: Sarang · Public domain

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Portionen
6
Einheiten

Zutaten

  • Schwarze Bohnenüber Nacht eingeweicht300 g
  • Langkornreis400 g
  • Zwiebel1
  • Grüne Paprika1
  • Knoblauch5 Zehe
  • Lorbeerblätter2
  • Kreuzkümmel, gemahlen1 TL
  • Oregano1 TL
  • Weinessig1 EL
  • Olivenöl60 ml
  • Salznach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
460 kcal
Eiweiß
15 g
Fett
11 g
Kohlenhydrate
76 g

Der Reis kocht hier nicht in Wasser, sondern im Bohnensud — davon wird er dunkelgrau und satt. Getrennt gekocht und gemischt wäre es Reis mit Bohnen, kein Moros.

Die Bohnen müssen beim Mischen noch leicht bissfest sein: Sie garen mit dem Reis fertig. Ganz weiche zerfallen und machen aus dem Gericht Brei.

Das Sofrito wird am Ende gebraten und in den fertigen Reis gemischt, nicht mitgekocht. So bleiben Zwiebel und Paprika erkennbar, statt sich aufzulösen.

Zubereitung

  1. 1

    Die Bohnen in drei Litern Wasser mit Lorbeer eine Stunde fast gar kochen. Den Sud nicht abgießen — er ist die Grundlage des Gerichts.

  2. 2

    Zwiebel und Paprika im Olivenöl fünfzehn Minuten weich braten, Knoblauch, Kreuzkümmel und Oregano die letzte Minute dazu.

  3. 3

    Den Bohnensud abmessen: zwei Teile Flüssigkeit auf einen Teil Reis nach Volumen. Reicht er nicht, mit Wasser auffüllen.

  4. 4

    Reis, Bohnen, Sud, das halbe Sofrito und den Essig mischen, salzen und aufkochen.

  5. 5

    Die Flamme senken, zudecken und zwanzig Minuten garen, ohne den Deckel zu heben. Zehn Minuten stehen lassen und das restliche Sofrito mit der Gabel einarbeiten.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Der Essig kommt mit dem Reis hinein. Im fertigen Gericht schmeckt er nicht sauer, aber ohne ihn bleibt der Geschmack flach.
  • Während des Garens nicht rühren: Der Reis gibt Stärke ab und verklebt. Der Deckel bleibt ebenfalls zu.
  • Dosenbohnen funktionieren, aber die Dosenflüssigkeit taugt nicht — sie ist dick und salzig. Stattdessen Wasser mit einem Löffel Sojasauce für die Farbe nehmen.

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